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Airline Bewertung Finnair Business Class Flug

     
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Gesamtbewertung


8.28
 
Am Boden  8.55
Check In 7.00
Lounge 9.00
Boarding 8.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 9.00
 
In der Luft  6.80
Sitzkomfort 8.00
Unterhaltung 6.00
Sauberkeit 10.00
Service 4.00
Speisen 6.00
Getränke 9.00
Toiletten 7.00
Extras 9.00
 
Sonstiges  9.50
Preis/Leistung 9.00
Sicherheitsempfinden 10.00



Wien nach Helsinki - hervorragende Lounge in Wien, ein sehr angenehmer Transport zu einem neuen Ziel in der mir noch recht unbekannte Oneworld-Welt  -  Business Class

Finnair Business Class Flugbewertung von wolfsgrabener wurde 295 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Finnair Vienna Helsinki 08.2022 Business Class AY1472 A320 (OH-LXI) [19Y] 2D


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 7 Bei Finnair kann man 36 Stunden vor dem Abflug einchecken, das bedeutet bei Tagabflügen einen Checkin mitten in der Nacht, ich habe dann am frühen Morgen eingecheckt und sah, dass 1D belegt war (ich hatte 1F). Ich habe mich dann auf 2D umgesetzt in der Hoffnung, dass 2F frei bliebe. Da die Business Class Kabine 8 Reihen groß war, hätte ich mich sonst noch weiter nach hinten gesetzt. Ich erhielt anstandslos meine Bordkarte für mein Apple Wallet. Am Flughafen waren die Finnair-Schalter 2:50h vor dem Abflug noch verwaist. Von einem lieben deutschen Freund, welcher mich auch auf die Idee zu diesen Flügen gebracht hatte, wusste ich, dass die Schalter wohl erst 2 Stunden vor dem Abflug öffnen würden. Da einige Fluggäste schon warteten, hätte ich wohl mindestens 1 Stunde anstehen müssen. Ich öffnete dann die Finnair-App um direkt dort die Bordkarte aufzurufen und zu meinem Entsetzen sah ich plötzlich, dass eine mobile Bordkarte nicht möglich wäre und ich am Flughafen einchecken müsse. Ich versuchte trotzdem mit meiner elektronische Bordkarte des Vortages durch die Sicherheitskontrolle zu gelangen – ohne Priority war ich anstandslos im schönen neuen Bereich von Terminal 1 in 2 Minuten (!!!) ohne jede Wartezeit durch. Und das in Zeiten wie diesen. Gut gemacht, VIE. Über mein Netbook konnte ich übrigens weiterhin anstandslos einchecken und die Bordkarten neu ausstellen. Es handelte sich somit wohl um einen Fehler in der sonst sehr angenehmen Finnair-App. 25 Minuten vor dem Abflug erhielt ich eine SMS, das ich mich am Gate meines Fluges nach Helsinki melden möge. Ich machte mich sofort auf den Weg und sprach bei Gate C40 vor. Der Herr erklärte mir dass alles in Ordnung wäre und druckte mir auf Nachfrage dann auch noch meine Bordkarten aus. Sehr mysteriös aber auch ärgerlich da ich sonst 20 Minuten länger in der Lounge bleiben hätte können anstatt am Gate zu warten. 
Lounge 9 Im Business Light Tarif gewährt Finnair keinen Lounge-Zugang. Mehr dazu unter Preis/Leistung. Ich wollte es trotzdem versuchen, hätte sonst meine bis Ende November noch gültige BA Gold Karte vorgelegt (peinlich darauf achtend dass niemand deren Nummer in meiner Buchung einträgt, wichtig war, dass ich mit meinem jungfräulichen Finnair-Plus-Konto fliege). Hätte das auch nicht funktioniert, wäre ich mit meiner Diners Card kostenlos in die Lounge gelangt. Ich sprach am Empfang vor und sagte der Dame auch, dass ich Business Light hätte. Sie meinte auch, dass es normal damit keinen Loungezugang gäbe – der Scan meiner Bordkarte gewährte mir aber aus unerfindlichen Gründen den Zugang. Sehr nett wenn auch unlogisch. Die Vienna Airport Lounge ist erst wenige Monate alt und eine sehr große wunderschöne moderne Business- und Airport-Lounge im Wiener Stil. Für eine solche allgemeine Lounge ist das Angebot sehr sehr gut. Eierspeis, Grilltomaten, Rösti, Wurst, Käse, frisches Gebäck, Cerealien, Obst, Joghurt und eine sehr gute umfangreiche Getränkeauswahl. Auch der Service funktionierte sehr flott und freundlich. In dieser Lounge – mit großzügigem Ausblick auf das Vorfeld – lässt es sich sehr angenehm warten – Raucher haben ihre Freude damit, keine der Austrian-Lounges in Wien kann mit einem Freibereich punkten.
Boarding 8 Das Boarding begann sogar 2-3 Minuten vor der angegebenen Zeit. Auf meiner Bordkarte mit Business Light Tarif stand Group 3 – die Ansage bat aber alle Gäste der Business Class und der Gruppe 1 zum Boarding, somit begab ich mich ruhigen Gewissens und ungehindert als erster Passagier an Bord, immerhin ist auch Business Light noch Business. Begrüßung gab es keine.
Gepäck 10 Im Business Light Tarif ist kein Aufgabegepäck inkludiert, aber 2 Handgepäckstücke mit 10kg Gesamtgewicht. Das war für diesen Flug in Ordnung, der Weiterflug HEL-TLL sollte in Economy stattfinden da es da keine Business Class gibt in den E195/ATR72. Es wird dann spannend, ob man mich mit meinen 2 Handgepäckstücken aus dem Flugzeug wirft, mehr dazu in der nächsten Bewertung.
Pünktlichkeit 9 Das Boarding war rasch beendet, die Beladung des Airbus dauerte noch etwas – in der Luft waren wir rund 15 Minuten nach dem planmäßigen Abflug. Die Landung erfolgte fast pünktlich.

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 8 In den Airbus-Maschinen hält Finnair in der so genannten Business Class, wie auch andere Airlines, den Mittelsitz frei. In den kleinen Maschinen mit 2-2 – Konfiguration ist das nicht so, für mich eine Unverschämtheit weil die Business Class dann ihren wichtigsten Vorteil verliert. Die Sitze waren aber grundsätzlich bequem. 
Unterhaltung 6 Internet wäre ab € 9,95 verfügbar gewesen. Kein Schnäppchen für den günstigsten Tarif aber akzeptabel wenn man es braucht. Für Business Class gäbe es, mit Ausnahme meines Business light Tarifes, 30 Minuten Internet gratis, ebenso wie für Finnair Platinum Statusgäste. Mit dem mir bis vor kurzem unbekannten Finnair Platinum Lumo Status gäbe es kostenlosen Internetzugang während des gesamten Fluges. Demnächst werde ich aber einen angehenden Platinum Lumo – Inhaber kennen lernen dürfen. Immerhin gibt es Wifi in diesem relativ alten Flugzeug. Damit kann man kostenlos einige Informationen über den Flug, wie etwa die Flightmap und das Ziel abrufen. Monitore waren in der Kabine zusätzlich vorhanden. Von dieser Großzügigkeit gegenüber Premium- und Statuskunden kann die Lufthansa-Gruppe noch etwas lernen. Leider blieb der Internet-Zugang während des gesamten Fluges UNAVAILABLE – wohl ein technisches Problem.
Sauberkeit 10 Völlig einwandfrei
Service 4 Für die Business Class, mit 6 Gästen, war ein Herr alleine zuständig. Dieser begann den Serviceablauf gemütlich. Ein Herr in Reihe 6 wurde als erster versorgt (später setzte sich unser Gastgeber zu diesem Passagier und unterhielt sich mit ihm angeregt), dann begann der Service in Reihe 1. Ein Passagier nach dem anderen wurde mit dem Essen und einem Getränk versorgt. Warum man nicht auch hier bei über 2 Stunden Flugzeit vor dem Essen eine Getränkerunde servieren kann ist mir ein Rätsel. Die nach dem Start ebenso vorne sitzende Flugbegleiterin hätte das ja vielleicht erledigen können bevor sie in die Economy Class verschwand. Ich bekam mein Essen mit dem ersten Getränk genau 35 Minuten nach dem Takeoff. Fairerweise muss ich aber sagen, dass mein Gastgeber grundsätzlich sehr freundlich und routiniert war. Als die Dame aus der Economy Class mit dem Servierwagen zurück kam, orderte ich weitere Getränke während mein ursprünglicher Gastgeber immer noch in seine Gespräche in Reihe 6 vertieft war. Später war er dann aber doch in er Kabine präsent und erfüllte weitere Wünsche. Nach rund 50% der Flugzeit wurde dann der Vorhang geschlossen und die beiden Flugbegleiter vertieften sich in Gespräche ohne in die Kabine zu blicken. Dies störte mich geraume Zeit nicht, da ich ja immerhin schon die 3. kleine Flasche Weißwein genießen durfte. Da ich dann noch Appetit auf ein weiteres Getränk hatte, überwand ich die bei mir sehr hohe Hemmschwelle und betätigte die Glocke.
Speisen 6 Von meinem Freund wusste ich, dass es nur einen Salat geben würde. Ich orderte mir ein Seafood Meal in der Hoffnung, dass sich ein Stück Fisch auf dem Salat finden würde. Mein Essen war zwar als SFML gekennzeichnet, allerdings bekamen alle Fluggäste diesen Salat mit Lachs. Man kann jetzt darüber diskutieren, ob ein Salat für über 2 Stunden Flugzeit ausreichend ist (Austrian serviert auf wesentlich kürzeren Flügen mittlerweile leckere warme Gerichte) – dieser Salat war aber frisch, ausreichend und lecker. Dazu gab es ein in Kunststoff verschweißtes Brötchen wie auch eine Auswahl an warmen Brötchen aus dem Korb. Butter war vorhanden, Salz und Pfeffer nicht, ich habe aber auch nicht danach gefragt. Als Dessert fand sich ein abgepacktes Schokokeks. Wenn man die Mahlzeit jetzt noch mit etwas Käse, Früchten oder einem richtigen Dessert aufgewertet hätte, dann wäre ich schon sehr zufrieden gewesen.
Getränke 9 Die Gläser bei Finnair haben Stil und gefallen mir sehr gut. Ich kenne diese ja schon von meinen Flügen BER-HEL-DXB-HEL-BER im Februar dieses Jahres. Den Champagner, obwohl in kleinen Flaschen angeboten, verschmähte ich da ich als Insidertipp erfahren hatte, dass dieser sehr trocken sein soll. Ich vergönnte mir zum Lachs Weißwein. Französischer Wein ist nicht immer meine erste Wahl (bei Swiss nehme ich immer den Schweizer Wein) – da es keine Auswahl gab und es ja offenbar keinen finnischen Wein gibt *gg* war ich mit dem Sauvignon Blanc recht zufrieden. Die kleine Flasche wurde dann in leerem Zustand auf Wunsch auch 2-mal gegen eine volle Variante getauscht. Schade dass es auch bei Finnair keine kleine Speisekarte gibt auf der man die Getränkeauswahl ersehen könnte. Nach dem Essen orderte ich eine Bloody Mary und erlebte eine unglaubliche Überraschung. Bloody Mary besteht in der Regel (in einer Bar oder auch im First Class Terminal in Frankfurt geordert) aus Tomatensaft, Wodka, Pfeffer, Worcestershire Sauce, Tabasco, Eis, Zitrone und einem Stück Rhabarber. Im Flugzeug gehören natürlich Tomatensaft und Wodka dazu. Pfeffer gibt es normal auch, Tabasco maximal auf der Langstrecke und Worcestershire Sauce nie. Finnair hat kleine Dosen mit einem Bloody Mary Mix.
Toiletten 7 Die vordere Toilette wurde konsequent für die Business Class frei gehalten, besondere Annehmlichkeiten fanden sich darin aber nicht.
Extras 9 Ich fand eine Wasserflasche in meiner Sitztasche vor. Ein besonderes und unerwartetes Extra war ein heißes Tuch nach dem Start, und das auf einem Europaflug, sehr nett.


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 9 Soll ich mich als absolut verrückt outen? Wer regelmäßig auf dieser Seite liest weiß wohl, dass ich seit rund 6 Monaten den HON-Circle-Status der Lufthansa-Gruppe besitze, somit nicht das Schlechteste was einem als Viel-, Gerne- und Genussflieger passieren kann. Wenn dann Finnair anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums 3-fache Statuspunkte ihres Vielflieger-Programmes anbietet und man noch dazu einen Fachmann in Sachen Finnair kennen lernen durfte, dann folgten doch einige Überlegungen. Ich habe ja von unserem lieben verstorbenen Freund Peter Maustravel einen British Airways Gold Status gesponsert bekommen. Dieser wurde wegen Corona einmalig bis 11/2022 verlängert. Ich wollte diesen weiter verlängern – aufgrund kurzfristiger unerwarteter Corona-Maßnahmen von Katar im Februar 2022 hat das leider nicht funktioniert. Da die 3-fach-Punkte-Aktion von Finnair einiges an Zusatznutzen in Sachen Prämienflügen und Upgrades in Aussicht stellte, konnte ich (wider jeder Vernunft) nicht widerstehen. Ich buchte VIE-HEL-TLL-HEL-VIE (hin in Business Light, retour in Business Flex – die Punkteausbeute wurde minutiös zur Erreichung des gesteckten Zieles berechnet). Weiters stehen im September dann noch Flüge WAW-HEL-BKK-HEL-WAW mit Finnair an. Am Hinweg darf ich dann endlich meinen Finnair-Reiseberater, den ich in dieser Bewertung mehrmals erwähnt habe, persönlich an meiner Seite kennen lernen. Danach bin ich Inhaber des Finnair Platinum Status – welcher dem British Airways Gold / Oneworld Emerald entspricht. Der Finnair Platinum Lumo (quasi der HON-Status von Finnair der aber nur bei Finnair etwas bringt) wäre auch möglich gewesen, hätte wirklich keinen Sinn gemacht für mich. 
Sicherheits-
empfinden
10 Jederzeit einwandfrei in dem 19 Jahre alten Flugzeug welches seit 2003 für Finnair fliegt aber von November 2020 bis August 2022 abgestellt war. Erst am 07.08.2022 wurde es offenbar aus Tarbes in Südwestfrankreich zurückgeholt.


Flugbewertung Bilder

Lounge


















Etwas selbst gezüchteter Proviant von zu Hause

















Kabine/Sitz




 

Speisen/Getränke


SEHR SEHR NETT




 

Extras


Terminalwechsel

Sicherheitskontrolle im Terminal 1

Ankunft meiner Maschine

ein netter Anblick

Internet an Bord auch wenn es dann nicht funktioniert hat

Heißes Tuch - WOW

Wasser am Platz

meine Bordkarten

Sehr eigenartig diese Meldung

Auf dem Weg zum Flughafen Wien auf ungewohnten Wegen da ich zuvor noch bei einem Postamt in der Nähe war

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R.I.P. Der König der Genussflieger MAUSTRAVEL hat Ende Dezember 2020 viel zu früh seine letzte Reise angetreten - First Class

 

 

 

 

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