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Airline Bewertung American Airlines First Class Flug

     
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Gesamtbewertung


8.38
 
Am Boden  8.00
Check In 8.00
Lounge 7.00
Boarding 6.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 10.00
 
In der Luft  8.65
Sitzkomfort 9.00
Unterhaltung 9.00
Sauberkeit 9.00
Service 10.00
Speisen 8.00
Getränke 9.00
Toiletten 3.00
Extras 5.00
 
Sonstiges  8.50
Preis/Leistung 9.00
Sicherheitsempfinden 8.00



Dallas Fort Worth nach London First gebucht - Business geflogen, umgekehrt wäre es mir lieber gewesen  -  First Class

American Airlines First Class Flugbewertung von maustravel wurde 260 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
American Airlines Dallas Fort Worth London 08.2018 First Class AA 50 B 777-300 ER 14 J


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 8 Die Bordkarte für den Weiterflug befand sich bereits in meinem Besitz, und der Weg vom Flieger zu einer Lounge war nicht weit. 
Lounge 7 Eher zur Orientierung betrat ich zunächst den nahe an meinem Ankunftsgate gelegene Admirals Club bei A 23. Die ältere Dame am Einlass versicherte mir, dass es derzeit (internationaler Weiterflug in First hin und Emerald Oneworld Member her) derzeit in DFW nichts besseres gäbe. Das Flagship Dining würde gerade renoviert und erst 2019 wieder geöffnet – und andere OW-Lounges gäbe es nicht. Ob meiner etwas ungläubigen Nachfragen war sie schon fast ein wenig pikiert, und ich zog es vor, erst einmal die zwei mir bereits ausgestellten Voucher an mich zu nehmen und die Lounge zu betreten. Diese war wohl frisch renoviert und insoweit ganz ansehnlich, vom Angebot her aber amerikanisch minimalistisch und für mich für einen längeren Aufenthalt nicht überzeugend. Ein Blick ins Internet bestätigte mir, dass es durchaus noch eine von BA/QF/JL/QR genutzte Lounge im Terminal D geben würde, und so brach ich frohen Mutes per Skytrain dorthin auf – Zeit hatte ich ja genug. Leider ging es mir bei dieser Lounge ein wenig wie bei den Anfragen an Radio Eriwan, wobei die Antworten ja meist mit den Worten „im Prinzip ja“ beginnen: auch hier wurde renoviert und die Oneworld Gesellschaften wären deshalb kurzfristig in die (ebenfalls im T D befindliche) Premier Lounge umgezogen (ohne dass dies auf der Website veröffentlicht gewesen wäre). Also waren aller guten Dinge drei, und ich sprach auch dort vor. Man gewährte mir bereitwillig Einlass und ich wunderte mich erst einmal darüber, dass mir nicht die üblichen Voucher ausgehändigt wurden. Des Rätsels Lösung: man brauchte keine, da an der Bar die hochwertigen Getränke (sogar Champagner) zwar in Plastikbechern, aber freiwillig und ohne mengenmäßige Begrenzung ausgeschenkt wurden. Diese Lounge wurde zwar auch von AA betrieben, war aber doch wesentlich mehr auf den internationalen Verkehr ausgerichtet, der praktischerweise auch bevorzugt vom Terminal D abgeht (so auch mein Flug – ich hätte also sowieso irgendwann in dies Terminal gemusst). Somit hatte sich meine Beharrlichkeit letztlich doch noch ausgezahlt, ich konnte recht bequem und mit Stromversorgung für meine medialen Bedürfnisse sitzen, dabei ein Becherchen Nicolas Feuillatte süffeln und über das bescheidene Essensangebot großzügig hinwegsehen, da ich in Erwartung der hoffentlich bevorstehenden Köstlichkeiten sowieso keine Vorabsättigung vornehmen wollte.
Boarding 6 Mein Flug wurde in der Lounge aufgerufen und in froher Erwartung und voller Vorfreude auf ein neues Flugerlebnis schwebte ich zum Gat - um dort auf dem harten Boden der Tatsachen zu landen: meine Bordkarte mit Platz 2A für First ausgestellt funktionierte nicht. Die Lösung: man hatte eine neue Bordkarte für Platz 14J in Business für mich bereit gelegt. Der Grund: ein defekter Sitz in der First – und für das Downgrade hatte man (letztlich nachvollziehbarerweise) den Fluggast ausgesucht, der – Status hin oder her – für den Flug am wenigsten bezahlt hatte. Und das war leider ich. Als Kompensation bekam ich einen Gutschein über 600.- US$ und darf mir nun Gedanken darüber machen, was ich damit anfangen will. Bedröppelt schlich ich zu meinem neuen, ungeliebten Platz, wurde aber von dem für mich zuständigen Senior-FA wenigstens insoweit ein wenig wieder aufgebaut, als er mit versicherte, mich auf dem Flug zumindest First Class betreuen zu wollen. Es gab dann auch bald einen Plastikbecher Champagner.
Gepäck 10 Der Koffer wurde mittransportiert - ihm war die Beförderungsklasse egal.
Pünktlichkeit 10 Wir waren pünktlich am Gate in London.

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 9 Auch in dieser 777 waren die Sitze leicht schräg 1-2-1 aufgebaut und insgesamt wieder eigentlich gar nicht so übel. Zwar erschien es mir ein bisschen weniger modern, als auf der vorherigen Triple7, aber trotzdem ganz gemütlich. Besonders den Stoffbezug des Sitzes empfand ich als sehr angenehm, und das oft gescholtene Fußloch bot hier eine erfreuliche Breite. Auch mit den Ablagen und Staumöglichkeiten war ich einverstanden. Bestes Lob ist wohl, dass ich auch in dieser kurzen Nacht wieder sehr gut geschlafen habe. 
Unterhaltung 9 Der Bildschirm ließ sich aus der Seitenwand des Vordersitzes herausklappen, und da er recht nah vor den Augen war, kam er auch mit einem etwas kleineren Format gut aus. Für den Audiogenuss hätten wieder BOSE Kopfhörer zur Verfügung gestanden – für die Fluginformationen brauchte ich diese nicht. Im Gegensatz zu Tageszeitungen wurde Internet nicht angeboten.
Sauberkeit 9
Service 10 Mein persönlicher Gastgeber hielt sein Wort und betreute mich wirklich erstklassig. So fragte er mich als ersten nach meinem Essenswunsch (zum Schluss wäre meine erste Wahl tatsächlich wohl nicht mehr verfügbar gewesen), sorgte stets für ein gefülltes Glas, und auch ein kleiner Plausch war allzeit drin. Das war noch gute alte Schule – herzlichen Dank!
Speisen 8 Auch wenn das, was auf den Tisch kam, nicht zu 100% der Beschreibung in der Speisekarte entsprach, war es gar nicht so übel. Zu meiner Freude durfte ich mich beim Abendmahl zunächst den kalten Vorspeisen widmen. Der Salat war frisch und knackig, die Kombination Melone-Käse schmeckte gut – auch wenn das angekündigte Champagnerdressing wohl irgendwo verdunstet war. Die von mir gewählte Hauptspeise nannte sich „Porcini Crusted Filet Mignon“ und bestand aus einem absolut krustenfreien, aber gut gebratenem Stück Rindfleisch mit grünem Spargel und einem gar nicht schlechten Mais-Pilz-Auflauf und sollte von einer Cafe de Paris Butter begleitet werden, deren Komposition leider keine der diversen üblichen Bestandteile auch nur erahnen ließ. Immerhin konnte man sie so als zerlassene Butter sehr schön über den Spargel geben. Da ich noch nie eine „Caramel Sea Salt Tart“ probiert hatte, wählte ich diese zum Dessert – und habe zwar nichts von Seesalz geschmeckt, hatte aber einen leckeren süßen Abschluss. Insgesamt ein durchaus ansprechendes Abendessen, welches mit den „vergessenen“ Komponenten hätte ausgezeichnet sein können. Nachdem ich erst aufwachte, als wir bereits über Irland waren, habe ich auf ein Frühstück leichten Herzens verzichtet.
Getränke 9 Die Weinkarte bot Weißweine aus Oregon und Neuseeland und Rotweine aus Kalifornien und Argentinien. Ich blieb beim Champagner, der sich De Venoge Cordon Bleu Brut nannte und gut gekühlt ausreichend zu Becher kam.
Toiletten 3 Also für C ist mir ein winziges Kabuff mit einer auf Wasser, Seife und Papierhandtüchern begrenzten Ausstattung auf einer Langstrecke einfach zu wenig.
Extras 5 Auf der Habenseite wären Kissen, Decke und ein kleines AK mit Pantoffeln zu erwähnen - was aber leider durch das wenig schöne Extra Downgrade wieder mehr als aufgezehrt wurde.


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 9 Schwer zu bewerten – es war nun einmal nicht F wie gebucht. Für C würde ich volle Punkte geben und der erhaltene Gutschein mindert natürlich den Preis für diesen Teilabschnittbeträchtlich. Eigentlich stimmte das Verhältnis dann wieder. Also ziehe ich nur einen symbolischen Punkt ab. 
Sicherheits-
empfinden
8 Die gesamte Kabine war wieder von Anfang bis Ende abgedunkelt; ich denke nach wie vor, dass das die Sicherheit nicht fördert.


Flugbewertung Bilder

Lounge








 

Kabine/Sitz






 

Speisen/Getränke














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