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Airline Bewertung Lufthansa Economy Class Flug

     
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Gesamtbewertung


6.27
 
Am Boden  7.25
Check In 9.00
Lounge 6.00
Boarding 6.00
Gepäck 7.00
Pünktlichkeit 9.00
 
In der Luft  3.55
Sitzkomfort 4.00
Unterhaltung 2.00
Sauberkeit 9.00
Service 4.00
Speisen 1.00
Getränke 3.00
Toiletten -
Extras -
 
Sonstiges  8.00
Preis/Leistung 6.00
Sicherheitsempfinden 10.00



Frankfurt nach Vienna - mein erster Flug nach der Corona Pause  -  Economy Class

Lufthansa Economy Class Flugbewertung von maustravel wurde 347 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Lufthansa Frankfurt Vienna 06.2020 Economy Class LH1240 A 32N 15C


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 9 LH hatte in FRA umgebaut: der C-Check-In war jetzt in 2 Bereiche unterteilt – Business und First/Status. Es war aber insgesamt nicht viel los, und so wechselte ich einfach von dem einzigen (besetzten) F-Schalter (mit Rose) zu einem von den beiden C-Schaltern aus, da an ersterem eine Familie mit Gepäck sehr langwierig eingecheckt wurde. Der junge Mann, der mich dann bediente, war sehr sorgfältig (sprich: es dauerte), erfüllte aber gewissenhaft alle meine Wünsche. Ich bekam nicht nur meine Bordkarte für diesen Flug, sondern auch gleich für den Rückflug, wobei mein Sitzplatz noch von 15C auf 12C verbessert werden konnte. Die diskrete Frage, ob ich zurück vielleicht auch auf einen späteren Flug ausweichen könnte (man suche noch Freiwillige), musste ich leider abschlägig bescheiden. 
Lounge 6 Wohlgemut machte ich mich anschließend auf den Weg zu den Sicherheitskontrollen (Priority), wo die Schlange zwar lang war, dies aber ausschließlich an den einzuhaltenden Abständen lag. Es waren genügend Stationen geöffnet und dies Nadelöhr schnell passiert. Auch die Schlange vor der Senator Lounge entsprach nicht den Bildern, die ich zuvor in den Foren gesehen hatte – sie war schlichtweg nicht vorhanden. In der Lounge war das Angebot zwar erheblich eingeschränkt, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Neben Wasser gab es auch Kaffee und Tee sowie Softdrinks, dazu alkoholfreies Bier – und sogar als Krönung ein Becks Gold. Auch beim Essen hatte man schon ein wenig aufgestockt: außer Müsli Riegeln und abgepackten Nüsschen gab es auch Obstsalat und frische Brezeln (natürlich auch verpackt) pur, oder mit Schinken oder Käse – immerhin. Alles war (bei gut besuchter Örtlichkeit) jeweils nur in kleinen Mengen erhältlich, wurde aber stets nachgeliefert. Irgendwelche Druckerzeugnisse (wird Zeitungspapier nicht immer als sehr steril beschrieben?) waren nicht erhältlich. Ach ja: Masken musste man beim Sitzen nicht tragen – wohl wegen des vorhandenen Abstands. Und da sich ja alles derzeit so schnell ändert gebe ich hier einmal das exakte Datum an: 23.6.2020.
Boarding 6 Frankfurter Gates sind nun einfach nicht sonderlich „Corona geeignet“ – und die Passagiere auch nicht. So brauchte ich nicht auf meinen geliebten „Frankfurter Knubbel“ zu verzichten – wenn auch vielleicht in etwas gemäßigter Form. Kurz nach meinem Eintreffen begann das Boarding mit Zone 3 (was wohl die Fenstersitze sein sollten) und Priority. Das funktionierte so halbwegs, aber trotz Kontrolle schummelten einige Gäste doch mehr als das eine erlaubte Handgepäckstück mit an Bord – die Gepäckfächer waren jedenfalls wieder mehr als gut gefüllt. Zur Begrüßung bekam man keinen Keks, sondern ein Desinfektionstuch in die Hand gedrückt.
Gepäck 7 Nur Handgepäck, das ich als „früher Vogel“ noch gut verstauen konnte.
Pünktlichkeit 9 Obwohl der Flugbetrieb in Frankfurt noch recht eingeschränkt war, bereitete das „Ausparken“ einige Probleme, was dem Kapitän nicht nur ein Stirnrunzeln, sondern ob der daraus resultierenden Wartezeit auch entsprechend leicht genervte Erklärung entlockte. Dies konnte man bis Wien aber fast wieder aufholen, und die Tür wurde letztlich noch knapp vor der entscheidenden 10 Minuten Marke geöffnet.

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 4 Kein Mensch fliegt bei Corona – dieser Flieger war komplett voll. Nicht, dass ich deshalb Angst vor Ansteckung gehabt hätte (wie auch, bei durchgängiger Maskenpflicht?), aber irgendwelche Gefühle von Komfort kamen auf den Campingstühlen so natürlich nicht auf – wobei mein Sitz auch bereits recht durchgesessen war. Offenbar hatte LH die Nachfrage doch etwas unterschätzt und deshalb die größeren A 321 noch nicht wieder aktiviert. Aber für solche Situationen fehlen ja auch die Algorithmen – und selber denken ist heutzutage einfach nicht mehr so gefragt (ob dies Hobby bei LH in Zeiten von KI überhaupt noch jemand pflegt?) 
Unterhaltung 2 Dafür war reichlich gesorgt: gleich 3 Kleinkinder in unmittelbarer Nähe sorgten für ununterbrochen lautstarke akustische Untermalung. Und zum Abschluss dann noch zwei Highlights: im Landeanflug wurden zwei großformatige Einreiseformulare verteilt (die man einerseits so kurz vor der Landung gar nicht mehr ausfüllen konnte – die andererseits aber auch (zumindest bei mir) in Wien gar nicht abgefordert wurden) und dazu kamen noch die „Corona-Aussteigeanweisungen“: bitte erst nach Aufruf der jeweiligen Reihe aufstehen, das Gepäck dem Fach entnehmen und geordnet und mit abstand den Flieger verlassen. Das funktionierte ja noch so halbwegs in der C –in Y stand dann ganz schnell doch wieder alles im Gang und „Abstand“ war zum absoluten Fremdwort mutiert. Ansonsten war aber Unterhaltung ganz klein geschrieben – es gab weder Bordmagazine noch Internet, und auch das Hochladen von „e-papers“ scheiterte zu jeder Zeit kläglich.
Sauberkeit 9 Der A 32N D-AINF hatte seinen Erstflug am 17.7.2017 und seit dieser Zeit noch keinen Namen erhalten.
Service 4 Es wurde eine Flasche Wasser verteilt.
Speisen 1 Waren auch in minimalster Ausführung nicht vorgesehen.
Getränke 3 Das stille Wasser aus der Elisabethenquelle war natürlich von hervorragender Qualität.
Toiletten - Viele Leute waren unterwegs – ich nicht.
Extras - War es nicht schon Extra genug, überhaupt einmal wiedr fliegen zu können?


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 6 Als Meilenschnäppchen zu einem vertretbaren Preis gebucht – trotzdem für das Gebotene zu teuer. 
Sicherheits-
empfinden
10 Bei der Landung konnte man schon auf den Gedanken kommen, dass dem Piloten ein wenig Übung fehlte – aber sicher war das ungewohnt harte Aufdotzen windbedingt ;-).


Flugbewertung Bilder

Lounge









Kabine/Sitz






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