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Airline Bewertung Ethiopian Airline Business Class Flug

     
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Gesamtbewertung


9.50
 
Am Boden  9.40
Check In 10.00
Lounge 10.00
Boarding 6.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 10.00
 
In der Luft  9.10
Sitzkomfort 9.00
Unterhaltung 9.00
Sauberkeit 10.00
Service 10.00
Speisen 8.00
Getränke 10.00
Toiletten 8.00
Extras 8.00
 
Sonstiges  10.00
Preis/Leistung 10.00
Sicherheitsempfinden 10.00



Addis Ababa nach Hong Kong - ein sehr angenehmer Genuss-Flug, solide Boden-Leistung mit 1960er-Jahre Hotel  -  Business Class

Ethiopian Airline Business Class Flugbewertung von wolfsgrabener wurde 2557 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Ethiopian Airline Addis Ababa Hong Kong 09.2017 Business Class ET608 B787 Dreamliner 1D


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 10 Bereits in Kairo eingecheckt. Am Flughafen ADD fragte ich am Checkin, wie es mit einem freien Nebensitz aussähe. Die Dame meinte, dass der Sitz belegt wäre und es auch keinen Fensterplatz mehr mit freiem Nebensitz gäbe. Sie hätte aber in der Mitte 1D frei und könne mir den Nebensitz blocken. Dieses Angebot nahm ich gerne an da ich nicht des Nächtens über einen Fremden klettern wollte und erhielt freundlich meine neue Bordkarte überreicht. 
Lounge 10 Da ich neben der Cloud9-Lounge eine zweite von ET sah, fragte ich nach. Mir wurde erklärt, Cloud9 wäre NUR für Business Class Passagiere und die andere (schlechtere) Lounge für Eco-Passagiere mit Star Alliance Gold Karte. Ein interessanter Ansatz. In Europa ist es umgekehrt… hier bei Ethiopian bekommen jene die wirklich Business Class fliegen die bessere Leistung. Bei meinem Erscheinen waren wir zu zweit in der Lounge. Riesengroß aber trotzdem keine Wartehalle und gemütlich. Sehr afrikanisch ausgestattet mit eigener Bar. Sehr große Auswahl an äußerst leckeren warmen Speisen mit vielen einheimischen Spezialitäten. An der Bar gab es Champagner der stets freundlich nachgeschenkt wurde sowie, neben den üblichen Spirituosen, äthiopische und internationale Weine.
Boarding 6 Bei einer angegebenen Boardingzeit von 22:30h verlies ich um 22:00h die Lounge um mich dann in Richtung der Gates 1-6 zu begeben (6 war mein Gate) und in einer lauten quirligen Menschenmenge zu stranden. Ich musste 2 Mal fragen um rund 100m entfernt eine eigene Star Gold / Business – Kontrolle zu finden. Dort war die Sicherheitskontrolle recht rasch erledigt; mein Rucksack voll Elektronik, welcher in Kairo seziert wurde, fand keine weitere Beachtung. Gate 6 war ein Busgate; dort waren die Boardingzonen 2-6 angeschrieben – von 1 keine Spur. Irgendwann rief jemand BUSINESS CLASS PASSENGERS und ich durfte als einer der ersten an Bord des Busses. Anschließend wurde der Bus offenbar unkontrolliert befüllt wobei ja Boardinggruppen hier nicht wirklich Sinn machen. Ich saß somit immerhin im ersten Bus und nach dem Prinzip FIRST IN – LAST OUT durfte ich dann einige Zeit an der Treppe anstehen. Dies ist mir aber lieber, als (wie in Kairo schon erlebt) in einem Business Class Bus zu warten, bis der letzte Passagier erschienen ist und dann irgendwann nach den Economy-Gästen das Flugzeug betreten zu dürfen. An Bord erfolgte eine lustige und freundliche Begrüßung – nach dem obligatorischen PLOPP wurde sogleich Champagner gereicht.
Gepäck 10 Als ich nach ungewöhnlich langer Immigration am Gepäckband ankam, wartete der unbeschädigte Koffer schon auf mich
Pünktlichkeit 10 überpünktlich

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 9 Klassische Anordnung 2-2-2, alle in Flugrichtung *gg* … mit freiem Nebensitz sowieso sehr angenehm, natürlich ist Qatar mit 1-2-1 besser, aber es gibt auch in aktuellen Modellen viel bescheidenere Business Class Sitze. (ich sage nur BA). Die Sitzbreite und auch die Ablagemöglichkeiten waren in Ordnung, ich habe mich wohl gefühlt. Dies lag auch an der überschaubaren Kabinengröße. Mittlerweile mag ich große Business Classes gar nicht mehr. Das klingt jetzt arrogant, aber im A380 von EK und LH kann man nur First fliegen (QR A380 kenne ich nicht in C) – der Service für ca. 80 Leute im Riesensaal kann nie so exquisit sein wie bei 4 Reihen mit 6 Sitzen (die noch dazu nicht mal 50% ausgelastet waren). 
Unterhaltung 9 IFE war vorhanden, habe ich aber außer der Flightshow nicht genutzt. Es wurden wieder Zeitschriften und Zeitungen angeboten und zu meiner größten Verwunderung war auch ein aktueller deutscher Spiegel darunter. Kein Internet – sonst aber alles da.
Sauberkeit 10 perfekt
Service 10 Man merkte ihr an, dass sie noch recht wenig Erfahrung hatte (sie hatte offenbar noch nie was von Campari gehört, als ich ihr den Eintrag in der Karte zeigte, versicherte sie mir verwundert dass sie sich darum kümmern würde) – sie war aber extrem bemüht, herzlich und flott, das gibt volle Punkte. Mein Glas vor dem Start wurde automatisch nachgeschenkt, als der Flieger schon zum Start rollte, fragte sie mich , ob sie nochmals nachfüllen dürfe … ich antwortete IF WE HAVE TIME ENOUGH, YES PLEASE – kurz drauf kam sie retour, entschuldigte sich und meinte dass es den nach dem Start geben würde (was mir eigentlich klar war so knapp vor dem Takeoff). Als Mittelsitzer wurde ich beidseitig verwöhnt. Dieser Flug war ein wirklicher Genussflug – auch wegen der wirklich leckeren und außergewöhnlichen äthiopischen Spezialitäten in der Lounge und an Bord. Anmerkung am Rande: es ist mir ein Rätsel, wie Passagiere die zeitgerecht vor dem Start überreichte Speisekarte immer wieder ignorieren können und sich von der Stewardess dann ganz verwundert und ausführlich deren Inhalt vorlesen lassen müssen. Auch die zweite Dame in der Business Class war ein Vergnügen – sehr zuvorkommend, immer präsent, perfektes Englisch … einen Kabinenchef bekam ich nie zu Gesicht aber eine dritte Person werkte in der Galley, und das für ca. 6-8 Personen (und einigen die geschlafen haben).
Speisen 8 Sehr schöne Speisekarte mit Erklärung Äthiopischer Spezialitäten. Als Hot Light Dinner gab es eine Vorspeisenvariation, einen Salat, 3 Hauptspeisen (ich entschied mich für das äthiopische Beef – die Portion war RIESENGROSS); weiters Süßes, Käse und Früchte zum Dessert. Im Hinblick auf die Zeitverschiebung war nach der Nachtruhe kein Frühstück sondern ein Lunch im Angebot. Dieser bestand aus 2 Vorspeisen zur Auswahl, einem Salat und 4 herkömmlichen Hauptspeisen sowie einem Ethiopian National Dish, der aber zu meiner großen Enttäuschung nicht geladen war. Ich entschied mich für Lamm. Als Dessert wieder Süßes, Käse und Früchte. Abzüge gibt es dafür, dass mir das Mittagessen nicht sehr zugesagt hat. Sticky Reis als Vorspeise. Neutraler trockener Reissalat und fader Reis zum Lamm. Das Gebäck war nicht aufgebacken und steinhart. Alles keine Katastrophe da ich eigentlich vom opulenten Abendessen noch satt war. Da der Flug von Hongkong dann noch nach Seoul weiter ging, stand nochmals ein komplettes Hot Light Dinner in der Karte. Was mir auch SEHR gefallen hat, war der Dessert-Service. Käse nicht fix fertig am Tablett sondern frisch vom Wagen geschnitten so wie man es möchte. Das gibt es nicht mal in EK First; ich hatte das wohl bisher in LX First und OS Business … Ich erwähnte, dass ich Käse sehr mag aber nichts Süßes und bekam eine Portion die selbst ich kaum essen konnte. Ganzes Obst aus dem großen Korb in sehr guter Qualität hat mir auch gefallen.
Getränke 10 Champagner, 3 Rotweine, 2 Weißweine, Portwein, Spirituosen – der von mir georderte Campari Orange kam sogar mit gezuckertem Rand ansehnlich angerichtet, das hab ich noch nie erlebt.
Toiletten 8 zwar nicht groß aber mehrfach gereinigt und mit Cremes und Wässerchen ausgestattet
Extras 8 Hübscher Kulturbeutel diesmal in Grün und nicht gelb und in durchaus wiederverwendbarer Aufmachung mit gut gewähltem Inhalt samt Kugelschreiber. Eine angenehme Decke samt großem Kissen am Platz und vor dem Start sowie nach der Nachtruhe ein schönes, festes wohlriechendes heißes Tuch.


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 10 Ob es eine Error-Fare oder ein extrem günstiger Kairo-Preis samt Wechselkurs-Komponenten war weiß ich nicht… zu diesem Preis käme ich aber von Wien jedenfalls in der Regel nicht mal per Economy nach Hong Kong. In Erwartung des sehr komfortablen kostenlosen Stopover von knapp 17 Stunden im Hilton Hotel Addis Abeba war auch der Nachtflug mit einer Kurzstreckenmaschine ex Kairo zu verkraften. 
Sicherheits-
empfinden
10 stets völlig einwandfrei


Flugbewertung Bilder

Lounge























Kabine/Sitz


Da hat es Plopp gemacht

Kabine mit 24 Sitzen

Meine Sitze 1D und 1H
 

Speisen/Getränke


Vorspeise Abendessen

Abendessen Hauptgang Beef

Campari Orange nett dekoriert

Begrüßung vor dem Start

Dessertservice vom Wagen

Käse mit Obst und Portwein

Mittagessen Dessert

Mittagessen Hauptgang Lamm

Nette Beigaben, die aber (ausser dem Tabasco) für mich nirgendwo dazu gepasst haben

Netter Dessertservice vom Wagen

Mittagessen Vorspeise

Snack und Kaffee nach der Nachtruhe

Extras


Tageszimmer im Original Retro Design

Hilton Hotel Zimmer - alt aber sauber

Busboarding

Damit man weiß womit man fliegt

Das modernste Hotel der Stadt ... in den 1960er - Jahren

Empfang am Flughafen Addis Abeba nach der Landung

Kostenlos und flott durch die Passkontrolle

Lebensrettende Priority Sicherheitskontrolle

Sogar deutsches Lesematerial, das hätte ich auf dieser Strecke nicht erwartet

Hotelvoucher. Soviel kann man gar nicht essen

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R.I.P. Der König der Genussflieger MAUSTRAVEL hat Ende Dezember 2020 viel zu früh seine letzte Reise angetreten - First Class

 

 

 

 

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