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Airline Bewertung Ethiopian Airline Business Class Flug

     
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Gesamtbewertung


9.57
 
Am Boden  9.60
Check In 10.00
Lounge 9.00
Boarding 10.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 9.00
 
In der Luft  9.10
Sitzkomfort 8.00
Unterhaltung 10.00
Sauberkeit 10.00
Service 10.00
Speisen 10.00
Getränke 9.00
Toiletten 8.00
Extras 9.00
 
Sonstiges  10.00
Preis/Leistung 10.00
Sicherheitsempfinden 10.00



Addis Ababa nach Johannesburg - ein hervorragende Leistung mit motivierter Crew und gutem Essen im Überfluss  -  Business Class

Ethiopian Airline Business Class Flugbewertung von wolfsgrabener wurde 206 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Ethiopian Airline Addis Ababa Johannesburg 11.2017 Business Class ET809 A350 2A


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 10 Bereits zu Hause Online eingecheckt und die Bordkarte gedruckt. Ich mag zwar richtige Bordkarten viel lieber, in diesem Fall ersparte mir der Zettel aber viel Wartezeit und unnötigen Aufwand – und er erfüllte seinen Zweck hervorragend. 
Lounge 9 Cloud 9 Lounge – zentral gelegen, kurze Wege. Netter Empfang mit dem Hinweis, dass ich zu meinem Flug aufgerufen würde. Das afrikanische Flair dieser Lounge gefällt mir immer wieder – den älteren Bewertungen hier entnehme ich, dass dies vor einem Umbau vor einigen Jahren nicht so gewesen sein soll. Schönes Angebot an Frühstücksspeisen mitsamt den von mir so geschätzten afrikanischen Spezialitäten. Die Bar war um diese Zeit geschlossen – allerdings hat mir so zeitig am Morgen nach dem vorangegangenen Flug sowieso ein Kaffee mit Wasser genügt. Als Manko sehe ich das Fehlen einer Dusche an diesem Umsteigeflughafen – allerdings ist ET bei längerem Aufenthalt sehr großzügig und transferiert ihre Gäste kostenlos ins Hilton Hotel – auf diesem Routing ist der Aufenthalt leider zu kurz für diesen Genuss.
Boarding 10 Ich wartete nicht auf den Aufruf in der Lounge sondern begab mich selbst zeitgerecht zur mir schon bekannten Priority-Sicherheitskontrolle. Bis auf die Tatsache, dass dort jeder die Schuhe ausziehen muss, verlief die Kontrolle flott, freundlich und unspektakulär. Da könnten die unberechenbaren Kollegen in Kairo noch etwas lernen. Am Gate, welches diesmal zum Glück kein Bus-Gate war, stellten sich die Reisenden artig in 5 Boardinggruppen an. Ob die Umsetzung dann einwandfrei funktionierte entging mir, da ich mit Gruppe 1 gleich zu Beginn den Airbus A350 betreten durfte. Die Begrüßung an Bord war überaus freundlich, die Dame stellte sich vor und bot ihre Hilfe beim Verstauen des Handgepäcks an. Das sogleich offerierte Glas Champagner konnte ich natürlich nicht ablehnen. Dass mir eine aktive Nachfüllung angeboten wurde, war ein gutes Vorzeichen für den restlichen Flug.
Gepäck 10 Dank der ungewohnten Flexibilität und Großzügigkeit von Austrian Airlines wurde der Koffer bereits aus Wien über Oslo, der Zwischenlandung in Stockholm und Addis Abeba durchgecheckt. Mein Koffer war einer der allerersten und zeigte sich sogleich als ich - trotz null Wartezeit bei der Passkontrolle - am Band ankamt.
Pünktlichkeit 9 Start rund 30 Minuten zu spät da noch auf Anschlusspassagiere gewartet wurde. Landung dann nur knapp 10 Minuten später als geplant – dies war zu verschmerzen; der Pilot informierte auch regelmäßig.

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 8 Anordnung 2-2-2; natürlich nicht so komfortabel wie 1-2-1 bei QR. Im direkten Vergleich zum vorigen Flug in der B787 erscheinen diese Sitze im Airbus A350 moderner, die Ablagen waren aber beim amerikanischen Mitbewerber für mein Empfinden durchdachter und großzügiger. Leider kann man den Tisch hier nur als Ganzes heraus klappen und nicht auf die Hälfte zusammenlegen. Fairerweise muss bei der Jammerei über eine 2-2-2 – Anordnung auch bedacht werden, dass beispielsweise BA ihre reisenden Ölsardinen in grausamer Art und Weise platzsparend und teilweise gegen die Flugrichtung verschachtelt. Dagegen sind diese ET-Flüge natürlich der pure Luxus. 
Unterhaltung 10 Zeitgemäßes IFE. Kein Internet, große Auswahl an englischsprachigen Zeitungen und Magazinen; zu meiner großen Freude entdeckte ich sogar einen deutschen Spiegel – dies hätte ich auf einer innerafrikanischen Strecke nicht erwartet. Dafür sind 10 Punkte verdient.
Sauberkeit 10 völlig einwandfrei
Service 10 So soll es sein! Die Damen waren extrem aufmerksam und bemüht, bei der Ansprache mit meinem Namen lernte ich eine neue Variation der Aussprache desselben kennen. Egal ob Aperitif, Snacks oder sonstige Getränke – stets wurde ein Nachschlag aktiv angeboten und regelmäßig huschte in sinnvollen Abständen ein dienstbarer Geist durch die Kabine ohne dabei aufdringlich zu sein. Davon hätten sich die Damen auf OSL-ARN-ADD ein Scheibchen abschneiden können.
Speisen 10 Zum Aperitif nach dem Start wurden nicht nur trockene Kräcker sondern auch die von mir so geschätzten und wohl relativ gesunden Getreidekörner angeboten. Ungewöhnlich auch, dass danach nicht gleich der Essensservice begann. Angeboten wurde ein Mittagessen, dessen Auslieferung startete rund 2,5 Stunden vor der Landung sodass man dieses wirklich auch zur Mittagszeit einnahm. Da ich nicht hungrig an Bord kam, gefiel mir dieser Ablauf sehr gut. Viel besser als nur ein Frühstück zu bekommen. Als Vorspeise Thunfisch sowie eine vegetarische Alternative, dazu ein knackiger frischer Salat. Selbst das Gebäck (samt Olivenbrot) war von annehmbarer Qualität. Auf der Karte waren dann 4 Hauptspeisen (Huhn, Rind, Fisch und Kartoffel-Karfiol) zur Auswahl. Weiters wurde der Ethiopian National Dish angeboten. Ich orderte den National Dish, welcher vom Wagen frisch angerichtet wurde. Dies war kein Fehler und mittlerweile konnte ich diesen wohl halbwegs landestypisch ohne Besteck essen. (ein Feuchttuch wurde gleich dazu gereicht…) Danach staunte ich nicht schlecht, als allen Gästen auch noch einer der 4 sonstigen Hauptgänge angeboten wurde. Ob dies so vorgesehen ist oder in Anbetracht der wenigen Gäste geschehen ist, wurde mir nicht klar. Da ich kein Kostverächter bin, durfte ich mich danach noch über das Beef freuen. Generell waren alle Speisen hervorragend. Alle schön heiß, nett angerichtet, gut gewürzt. An dieser Stelle noch ein Ausflug zu einem anderen Thema. Wer meine vorige Bewertung OSL-ARN-ADD gelesen hat, hat vielleicht auf dem Foto mit dem Beef 2 schöne rote Chilis gesehen… ich habe dort nur vergessen, diese zu erwähnen, das hole ich jetzt nach. Da ich nicht nur preisgünstig und genussvoll fliegen als Hobby habe (man glaubt es kaum), züchte ich auch richtig scharfe Chilis selbst (heuer 8 verschiedene Sorten). Da man im Flugzeug (außer fallweise das Tabasco-Essig-Wasser) keine scharfen Gewürze bekommt, habe ich während der langen Erntezeit immer eine Dose mit Früchten aus heimischer Zucht dabei und verschärfe mir damit gerne das Bordessen. Obwohl ich nicht glaube, dass jemand diesen langen Text bis hier her liest, möchte ich noch ein Hobby erwähnen… Geocaching, dieses lässt sich sowohl mit meiner Familie und unserer Verbundenheit mit der Natur vereinen als auch mit meiner Reiselust. Sollte dies jemand lesen der auch dieser Leidenschaft frönt, so würde ich mich über eine Kontaktaufnahme über geocaching.com freuen … mein dortiger Username deckt sich mit dem auf dieser Plattform. (Mein Freund Maustravel hat meine fanatische Dosensuche in diesem Zusammenhang ja schon in Sydney kennen lernen dürfen) … und wer sonst Lust hat sich über die Fliegerei auszutauschen, dem lege ich die Emailadresse wolfsgrabener@gmx.at nahe… bitte um Entschuldigung, wenn ich nun etwas vom Thema abgeschweift bin :-)
Getränke 9 Aus der Karte war zu entnehmen, dass wieder Champagner, Prosecco, 4 Weißweine, 3 Rotweine und ein Portwein geladen waren – eine nette Auswahl; ich beschränkte mich – abgesehen vom Champagner – auf die vorzüglichen äthiopischen Weine sowie den Portwein zum Käse. Der Campari Orange wurde sehr gut gemischt und wieder stilvoll mit Zuckerrand serviert. Witzig war, dass mir nach der Leerung des Glases automatisch und ohne vorherige Nachfrage ein weiterer Campari Orange gebracht wurde. Vielleicht gibt es ja ein EDV-System, in dem hinterlegt ist, ob ein Gast jemals eine Nachfüllung abgelehnt hat auf vergangenen Flügen ;-)
Toiletten 8 4 Toiletten für bis zu 36 Gäste sind wohl auch bei voller Auslastung ausreichend. Die von mir benutzte vordere Toilette war von akzeptabler Größe – im Angebot waren 2 Cremes und Feuchttücher.
Extras 9 Amenity Kit mit durchaus brauchbarem Inhalt. Socken, Augenbinde, Ohrenstöpsel, Haarbürste, Lippenbalsam, ein sehr sinnvoller Zahnseide-Stick sowie der gut brauchbare und oft nicht vorhandene Kugelschreiber. Diesmal wieder in der Farbe Rot. Entscheidet der Zufall über Rot-Grün-Gelb? Decke und Kissen am Platz.


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 10 Error Fare auf OSL – (ARN) – ADD – JNB und retour … perfekt zum Abschluss der heurigen SEN – Verlängerung zum Schnäppchenpreis. Diesen verrate ich hier nicht, aber deutlich günstiger als der normale Eco – Tarif. Obwohl man dies wohl nicht tun sollte, habe ich einmal um 3h Nachts beim verschlafenen Toilettengang auf mein Mobiltelefon geschaut und diese Errorfare gesehen… in Sekunden war ich hellwach und habe sogleich noch mitten in der Nacht gebucht … um 7h Morgens war es schon wieder vorbei mit dem Fehlertarif. Danke Ethiopian! 
Sicherheits-
empfinden
10 Stets völlig einwandfrei. Der Pilot kündigte noch vor dem Start an, dass es in den ersten 40 Minuten etwas BUMPY werden könnte und hielt dies auch ein. Den Rest des Fluges wählte er dann eine weniger holprige Luftstraße.


Flugbewertung Bilder

Lounge











Kabine/Sitz


Mein Sitz 2A

Speisen/Getränke


Rind nach dem schon sehr sättigenden Äthiopischen Mahl

Typical Ethiopian Dish, dieser sollte sich als großzügige Zwischenmahlzeit herausstellen

Prompte Begrüßung vor dem Start

Leckerer Snack, was auch immer das tatsächlich ist... jedenfalls jede Menge Körner

Käse mit frischen Früchten angerichtet vom Wagen - viel besser als vorgefertigte Käseteller, dazu der obligatorische Portwein

Ausdeckung mit Vorspeise

Aperitif mit Weizenkörnern
 

Extras


Eins deutsches Magazin hätte ich auf einem Flug von Äthiopien nach Süd Afrika nicht erwartet
 

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