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Airline Bewertung Lufthansa First Class Flug

     
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Gesamtbewertung


6.70
 
Am Boden  7.70
Check In 10.00
Lounge 7.00
Boarding 2.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 8.00
 
In der Luft  4.89
Sitzkomfort 4.00
Unterhaltung 6.00
Sauberkeit 8.00
Service 3.00
Speisen 4.00
Getränke 9.00
Toiletten 7.00
Extras 9.00
 
Sonstiges  7.50
Preis/Leistung 7.00
Sicherheitsempfinden 8.00



Sao Paulo nach Frankfurt - für Business Class wäre der Flug in Ordnung gewesen, Boarding holprig, Service hektisch, Essen Durchschnitt - einziger Pluspunkt war der kostenlose Internetzugang  -  First Class

Lufthansa First Class Flugbewertung von wolfsgrabener wurde 1618 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Lufthansa Sao Paulo Frankfurt 11.2021 First Class LH507 B747-8I (D-ABYC) 2A


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 10 Nach dem Upload der erforderlichen Dokumente (Impfbescheinigung und Tschechisches PLF) erhielt ich sogar grünes Licht für meine Bordkarten und konnte diese Online erstellen – das hätte ich mir ex GRU nicht erwartet. Ich sprach trotzdem am Checkin vor, dort war jemand am First-Checkin vor mir, mich rief dann ein älterer Herr zu einem Schalter an dem am Display nichts angeschrieben war. Er sprach mich auf Deutsch an, wollte nur kurz den Impfnachweis sehen und übergab mir meine Bordkarten. Er fragte noch ob ich die Lounge schon kennen würde und wünschte mir freundlich einen guten Flug. Besser geht es nicht. Es gab zwar keine Priority-Kontrolle, ich war aber trotzdem in 5 Minuten durch. 
Lounge 7 Die Espaco Banca Safra Lounge war eine reine Business-Lounge in der es (wie mir roesner16 verriet) früher wohl einen First-Bereich gegeben hat. Das Angebot war für eine Business Lounge in Ordnung. Einige kalte Speisen, Salate, auch warmes Essen und eine bediente Bar mit guter Auswahl. Vor 6 Monaten durfte man sich noch nicht selbst bedienen, es wird ja wieder – trotz der in Brasilien obligatorischen Plastik-Handschuhe.
Boarding 2 Das war nichts. Zunächst strömten ca. 20 Fluggäste mit kleineren oder größeren Kindern in Richtung der hinteren Fluggastbrücke. Schließlich durfte zunächst die First Class und dann offenbar die Business Class in Richtung des vorderen Eingangs des Flugzeuges schreiten. In der Brücke versperrte dann ein Band den Weg während man sehen konnte, dass bei der zweiten Brücke das Boarding schon fleißig im Gang war. Nach einigen Minuten schlüpfte einer der wartenden Premium-Gäste unter dem Band durch und eilte in Richtung Flugzeug. Er kam kurz darauf zurück, öffnete das Band und die verwunderten restlichen Gäste marschierten in Richtung Flugzeug. Ich fragte kurz ob das so üblich wäre und bekam als Antwort EIGENTLICH NICHT ABER SAO PAULO IST MANCHMAL ETWAS HOLPRIG. Wenn der Passagier nicht die Initiative ergriffen hätte (ich hätte mich das nicht getraut) dann stünden wir wohl jetzt noch dort. An Bord dann eine freundliche Begrüßung aber die Crew versprühte von Anfang an Hektik und Unruhe. Ich hörte mehrfach dass die von den Passagieren gewünschten Größen der Schlafanzüge nicht mehr verfügbar wären.
Gepäck 10 Ich war nur mit Handgepäck unterwegs und das war natürlich kein Problem auf diesem Flug.
Pünktlichkeit 8 Recht pünktlich weg. Landung vor der Zeit, danach rund 20 Minuten warten auf die Parkposition, somit zu spät am Gate.

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 4 Die Sitze sind bequem und von der Bedienung her überzeugend. Leider etwas wenig Ablageflächen in Richtung Fenster. Überhaupt nicht anfreunden kann ich mich mit dieser Kabine. Wem fällt das ein, die First Class unten vorne hineinzupacken. Man überblickt die ganze Kabine, von Privatsphäre keine Spur. Der Service von hinten ist auch eher unangenehm. Bei Swiss oder im A380 von Lufthansa sieht bzw. sah man gerade mal etwas vom direkten Sitznachbarn und bekam nicht sämtliche Interaktionen in der gesamten Kabine mit. Mein Sitz war auch zum Schlafen nicht wirklich eben trotz Betätigung der entsprechenden Taste. Ich denke er hatte eine Fehlfunktion, ich war dann aber zu müde um das zu hinterfragen. In den Swiss-Sitzen schläft man viel besser und mit mehr Privatsphäre.  
Unterhaltung 6 Ein sehr großes Plus ist der für First kostenlose uneingeschränkte Internetzugang, da kann Swiss noch etwas lernen. Der Monitor ist recht klein, meiner war noch dazu unscharf – schlecht.
Sauberkeit 8 wenn man sehr genau geschaut hat, dann nicht ganz einwandfrei.
Service 3 Die Damen waren freundlich, haben sich vorgestellt und mich meist mit dem Namen angesprochen. Trotzdem war der Service extra hektisch. Sie liefen in der Kabine hin- und her und vieles hätte besser sein können. Wenn man im vorbei eilen einen Teil des benutzten Geschirrs abräumt, könnte man doch gleich alles mitnehmen. Nachdem der Aperitif leer war, saß ich geschlagene 20 Minuten mit der Weinkarte in der Hand da ohne beachtet zu werden. Rundherum lief der hektische Service weiter. Nach der Weinverkostung blieb das 2. Glas einfach stehen. Das Wasser wurde immer wieder verwechselt und in das leere Wodka-Glas wollte man dann auch noch Wasser einschenken. In der First Class erwarte ich mir ruhigen gediegenen Service und mehr Aufmerksamkeit
Speisen 4 Grundsätzlich in Ordnung aber mehr auch nicht. Der Kaviar mundete, der warme Wodka im Wasserglas dazu weniger. Auch die Vorspeisenvariation war in Ordnung aber geschmacklich nur Durchschnitt. Der Salat war ein kleiner Beilagensalat statt eines schönen Zwischengerichts. Die Suppe war als Hauptgang angeführt und interessierte mich mit den Palmherzen nicht. Ich fand auf der Speisekarte insgesamt 3-mal Palmherzen als Zutat. Das Steak als Hauptgang war in Ordnung, die Beilagen etwas einfallslos. Der Käseteller wurde einfach so gebracht und nicht individuell angerichtet – und hatte gutes Business Class Niveau. Ich will nicht nur meckern, aber ich kenne das alles viel besser in der First Class. Das Frühstück samt frischem Rührei und Lachs war in Ordnung. Eine Katastrophe sind die Pfefferstreuer. Diese sind klein und unbrauchbar. Gefüllt mit rotem Pfeffer der wohl nicht zu zum Mahlen geeignet ist. Ich hatte 3 verschiedene Streuer (zum Essen, zum Käse, zum Frühstück) und KEINER hat auch nur annähernd funktioniert. Klein, fummelig und egal ob man sie fester oder weniger fest einstellt – es kommt kein Pfeffer heraus.
Getränke 9 Die Getränkeauswahl war einwandfrei. 4 Weißweine, 4 Rotweine, Champagner, Portwein, Süßwein, alles da in vielfältiger Auswahl.
Toiletten 7 Die beiden Toiletten waren etwas größer als normal aber kilometerweit von den Badezimmern im A380 entfernt. Keine besonderen Annehmlichkeiten, wohl noch wegen Corona. Sehr störend ist, dass man im Sitzen nicht sehen kann, ob eine Toilette frei ist. Man muss aufstehen da es nur direkt bei der Toilette eine Leuchte gibt. Wer hat hier nicht mitgedacht?
Extras 9 Der Schlafanzug sowie der Kulturbeutel bieten beste Qualität die man auch weiter verwenden kann, dazu gab es noch einen Schal. Ich verlange immer gleich nach dem Einsteigen meinen Schlafanzug und ziehe mich sofort um. Später habe ich gehört, dass einige Fluggäste ihre gewünschte Größe nicht mehr erhalten haben.


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 7 Dieses Ticket hat einen tieferen Sinn. Gebucht habe ich CDG – ZRH – GRU – FRA – CDG zu einem relativ günstigen Preis der aber mit den fallweise verfügbaren Partnertarif nicht mithalten kann. Da der Tarif mit kurzem Aufenthalt nicht verfügbar war, habe ich ein Kreuzflug-Ticket dazu gebucht, es geht nach 2 Tagen Sao Paulo mit GRU – FRA – MUC – PRG – MUC – ZRH – GRU retour um dann 2 Wochen später die Retour-Runde zu fliegen. Wer mich kennt, der errät meine Pläne hinter diesen Flügen, dazu aber mehr wenn der Plan gelungen ist (was derzeit noch in den Sternen steht). 
Sicherheits-
empfinden
8 Grundsätzlich gut in dem 9 Jahre alten Flugzeug, aber das Anschnallzeichen blieb selbst bei Turbulenzen die zum Überschwappen des Wasserglases führten aus.


Flugbewertung Bilder

Lounge







Kabine/Sitz


Das Bett ist gerichtet


 

Speisen/Getränke








unbrauchbarer Pfefferstreuer





Toilette



Extras


Am Checkin

Sicherheitskontrolle priority

irgendwann wieder A380 fliegen

in dem hinteren Flugzeug hätte ich mich wohler gefühlt


am Gate

 

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