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Airline Bewertung Swiss First Class Flug

     
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Gesamtbewertung


9.26
 
Am Boden  9.00
Check In 9.00
Lounge 9.00
Boarding 9.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 7.00
 
In der Luft  9.77
Sitzkomfort 10.00
Unterhaltung 10.00
Sauberkeit 9.00
Service 10.00
Speisen 10.00
Getränke 10.00
Toiletten 5.00
Extras 10.00
 
Sonstiges  9.00
Preis/Leistung 8.00
Sicherheitsempfinden 10.00



Eine tolle Reise mit SWISS  -  First Class

Swiss First Class Flugbewertung von Diri33 wurde 604 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Swiss Zürich Singapore 08.2017 First Class LX 178 B 777-300 ER 2 K


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 9 Meine Boardingpässe hatte ich bereits in Dresden erhalten. In Zürich gab es für Passagiere in der C einen Bustransport ins Terminal A – meine Frage nach einem direkten Transport nach E wurde zurückgewiesen – dies war bestimmt aufgrund der Passkontrolle nicht möglich. Da ich noch einem Termin in Zürich nachgehen wollte, versuchte ich, mein Handgepäck in der First-Class-Lounge bei A zu parken. Leider wurde mir das -aus Sicherheitsgründen- verwehrt. Somit stiefelte ich zur Gepäckaufbewahrung. Dort wurde das gute Stück zwar ohne Sicherheitskontrolle, jedoch gegen Gebühr freundlich entgegengenommen. Ein Schelm, welcher Böses denkt. Nach meiner Rückkehr in den Flughafen wanderte ich aus Interesse halber in den First-Check-In-Bereich, um mein Gate in Erfahrung zu bringen. Die Dame war sehr freundlich und unsere Unterhaltung war angeregt. Dies konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Räumlichkeit eher wie ein Provisorium wirkte. Danach lief ich durch die Security zur Lounge in A. Und siehe da, trotz meines mitgebrachten Handgepäckstückes wurde mir dort der Einlass nicht verwehrt 
Lounge 9 Einmal da angekommen brachte mich eine freundliche Dame zu der üblichen kleinen Passkontrolle und Sekunden später saß ich im Wagen, welcher mich zum Terminal in die immer noch neuen Räumlichkeiten im Terminal E brachte. Der Empfang war gebremst freundlich und da ich noch einige Stunden zu warten hatte, fragte ich nach einem der beiden Hotelzimmer. Beide waren belegt. Somit wandelte ich ins Restaurant. Die Karte machte einen wohlsortierten Eindruck auf mich, die bestellte Kalbsbratwurst sah extrem lecker aus und so schmeckte sie auch. Leider waren die Kartoffelrösti nicht frisch zubereitet und durch mangelnde Sorgfalt somit zu großen Teilen eiskalt. Das sollten aber die beiden einzigen Minuspunkte bleiben – der restliche Aufenthalt war göttlich! Später kam eine Dame von der Rezeption und teilte mir mit, dass nun das Zimmer -Sankt Moritz- frei wäre. Somit stand einem ausgiebigen Nachmittagsschlaf nichts mehr im Wege. Dieses Hotelzimmer ist großartig, neben einem sehr komfortablen Kingsize-Bett und einem edlen und vollständig ausgestatten Badezimmer hat mich die Glasfront mit Ausblick auf die Startbahn auf der andere Seite am meisten begeistert. Mein größter Konflikt war, dass schriftlich empfohlen wurde, aus Gründen der Privatsphäre die Vorhänge zu schließen. Aber das wollte ich doch gar nicht ;-)! Der Rest ist schnell erzählt: Es war ein ruhiger Abend, guter bis sehr guter Service der Mitarbeiter inkludiert
Boarding 9 Nun, da in der Lounge keine Aufrufe getätigt werden oder ein Mitarbeiter einen an den Einstieg erinnert lief ich zur mir normalen Zeit kurz nach Beginn des Boardings los. Die Zeit war auf meiner Karte eigentlich eine Viertelstunde vor Abflug angegeben. Das mag zum Zweck haben, dass man als letzter das Flugzeug betritt und somit den Menschenmengen entgeht. Als ich eintraf, waren gerade alle dabei, einzusteigen. Es gab zwei Linien, ich wählte die für Business/First – wartete ein paar Momente und enterte dann die neue 777 via 2 L, die vordere Tür war zwar mit einer Brücke versehen, jedoch geschlossen. Die Begrüßung an Bord war sehr freundlich, blitzschnell wurde ich mit allem versorgt: Einführung in die neuen Funktionen des Sitzes, ein heißes Tuch (nicht sehr wohlriechend), das Amenity-Kit und die Slipper lagen am Platz und ein hochwertiger Schlafanzug von Zimmerli gab es obendrauf. Ein Glas Champagner (Info für alle Liebhaber dieser Brause: Es war Laurent-Perrier Grand Siècle) und alsbald verließen wir den Flugplatz in Kloten
Gepäck 10 Mein Koffer kam in Auckland an – unbeschädigt und er fuhr bereits die Ehrenrunde, als ich trotz blitzschnell erledigter Einreisekontrollen am Band eintraf
Pünktlichkeit 7 Nun – wir starteten 22 Minuten zu spät in Zürich. Diese Verspätung hatten wir vor Singapore aber wieder egalisiert. Was leider nichts nutzte, da wir vor Changi noch einige Ehrenrunden drehen durften, bis wir mit halbstündiger Verspätung landen durften

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 10 Ein stilsicherer, schöner und bequemer Sitz Die Verbesserungen zum Produkt in der A 330 von SWISS sind allesamt praktisch – lediglich die Massagefunktion des Sitzes habe ich eher als unangenehm (irgendwie beunruhigend) empfunden. Mein erster Eindruck war auch mit dem Wort -wertig- zu beschreiben. Bei längerer Betrachtung bemerkte ich dann doch schon einige deutliche Abnutzungsspuren und das, obwohl dieser Flieger erst seit Mai 2016 im Dienst ist. Besonders der Softlack auf den Steuerungskonsolen war unschön abgeplatzt. Aber von diesen kleinen Problemen können auch andere Airlines ein Lied singen... Der Tisch ist nun in Richtung des Bildschirms abgewandert, die nun entstandene Freifläche wird durch ein beleuchtetes Panel geziert. Sieht toll aus! Der Schlafkomfort war sehr gut – für sensible Schläfer wie mich jedoch fehlte eine stabile Matratze – man spürt die Unebenheiten des Sitzes deutlich. Das kann die Konzernmutti LH besser. Die Möglichkeit der Schaffung von mehr Privatsphäre durch das Öffnen der Kleidertür und dem Schließen des Dividers auf der anderen Seite ist ok – wirkt aber ein wenig improvisiert auf mich. Aber alles in allem ein Top-Produkt, welches ich sehr genossen habe 
Unterhaltung 10 Welch ein gigantischer Bildschirm! Bisher führte diese Liste für mich Emirates mit dem neuesten Produkt in der A 380 an – aber das schlug alles von mir vorher gesehene. Der Screen hat keine Touchfunktion, lässt sich jedoch mit dem Controller nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut steuern. Die Voyage 3D Version der Flugshow ist grafisch sehr ansprechend gemacht, kommt aber an die Aufbereitung der Daten im ICE von Emirates (zusammen mit den Aussenbordkameras von Airbus) nicht heran. Das Filmangebot war sehr vielseitig. Das angebotene Internet wäre in Eco und Business exorbitant teuer gewesen. Mir brachte der Purser einen Voucher für 50 MB, mit welchen ich in den 12 Stunden des Fluges gut auskam. Alles in allem – ein riesiger Fortschritt zu den älteren Produkten von SWISS, bravo!
Sauberkeit 9 Die Kabine war sehr sauber – ein verschütteter Saft -klebte- aber noch neben und auf der Stuhlsteuerung
Service 10 Dies war der dritte Streich mit SWISS in First und ich war wieder begeistert. Großartige Gastgeber – freundlich, flink, professionell, witzig, kommunikativ und herzlich – ich glaube, ich könnte diese Liste noch lange weiter fortsetzen. Vielen Dank, Herr Weber und der Kollegin aus dem Schwarzwald. Stetig präsent waren beide – und die Kabine war mit 6 von 8 besetzten Plätzen nicht gerade leer. Trotzdem bekam ich mein Bett auf dem Nebensitz gemacht und das ohne Aufforderung. Einfach perfekt!
Speisen 10 Ein wirklicher Nachteil dieses Fluges ist der späte Abflug - was ein Mitternachtsdinner zur Folge hat. Das Catering an Bord war allererste Klasse und ich staune im Nachhinein immer wieder, was man nur aus Appetit so alles in sich hineingestopft bekommt ;-). Weil es so lecker war, einmal in Schriftform: Als Amuse bouche gab es einen geräucherten Heilbutt in Gazpacho – fantastisch! Dann probierte ich ein paar von den kalten Vorspeisen – sehr gut. Danach die vegetarische Option: Zürcher Geschnetzeltes – wow – überraschend lecker. Die dann folgende Hühnerbrust verstopfte mich dann endgültig mit Wohlgeschmack. Nicht zu vergessen, dass man natürlich an Bord essen kann, was und wann man will. Das Frühstück habe ich mir erspart, da es bei Landung in Singapore bereits wieder auf den Abend zuging. Anstelle dessen (nicht das jemand denkt, dass ich zu diesem Zeitpunkt wieder Hunger verspürte) brachte mir mein Stewart ein bereits am Abend in Zürich bestelltes Kalbssteak. Dieses war alles in allem nur gut – dem Stück Fleisch war wahrscheinlich die lange Reise nicht bekommen ;-)
Getränke 10 Hierfür verweise ich gerne auf die Getränkekarten – ich glaube unser alter Freund Homer wäre glücklich gewesen. Einen Extrapunkt erhält die neue Espressomaschine an Bord: Deren Produkt war hervorragend und hält nun mit den besten Kaffeemachern in der Luft (Singapore Airlines – andere Meinungen sind gerne willkommen) mit
Toiletten 5 Autsch. Fangen wir beim Positiven an: Es gibt nun zwei davon für die 8 Gäste. Die rechte erinnerte mich von der Größe an das neulich besuchte Abteil einer A 320 der LH. Bei der ganzkörperlichen Drehung waren bereits blaue Flecke durchaus möglich. Die linke ist geräumiger und einer First-Class eher angemessen. Bei der Ausstattung hat sich SWISS leider nicht viel Mühe gegeben – das können andere sehr viel besser
Extras 10 Vor, auf und nach diesem Flug gab es fast jeden erdenklichen Service. Auch in Singapore wäre mir jemand auf meinem Weg ins Terminal 3 behilflich gewesen, was ich jedoch dankend ablehnte. Als Gesamtpacket bot SWISS eine sehr gute Leistung – ich habe mich sehr wohl gefühlt auf dieser langen Reise! Außerdem möchte ich mich bei den fleissig schreibenden Reisenden Maustravel, JJJMMMBBB53 und Wolfsgrabener für die guten Wünsche bedanken ;-). Allseits gute Reise!


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 8 Ein Business-Ticket in Buchungsklasse P. Deutlich günstiger als die Tickets von SIA. 2 Strecken mit SWISS, der Weg von und nach Auckland mit Singapore Airlines. Miles and More untersagt das Upgrade in dieser Buchungsklasse nach First auf von LH operierten Flügen. Mit zwei E-Vouchern ging es auf dem Hinflug eine Klasse höher – Swiss ist cleverer und gestattete das Upgrade mit zusätzlichen 20000 Meilen, also 85000 insgesamt auch auf dem Rückweg. Für mich immer noch der schönste Weg, die gesammelten Meilen sinnvoll einzusetzen 
Sicherheits-
empfinden
10 Keine Bedenken. Es war ein sehr unruhiger Flug in diesem August 2017. Die B 777 ist mittlerweile vom Flugkomfort von A 350 und (erst recht) der A 380 überholt – und zwar um Meilen. Angefangen vom Rollen am Boden (die gesamte Kabineneinrichtung quietscht und knatscht), der Geräuschlevel auf Reiseflughöhe bis zur trockenen Luft an Bord. Das geht mittlerweile deutlich besser


Flugbewertung Bilder

Lounge


Warten auf den Flug

Lounge-View 2 ;-)

Lounge-View 1

Restaurant in der Lounge 2

Sehr gut bestücktes Bad in Sankt Moritz

Tolle Materialien im Bad und immer noch toller Blick

-Ruheraum- Sankt Moritz Blick auf das Flugfeld

Restaurant in der Lounge

Kabine/Sitz


Bett nach einem anstrengenden Dinner ;-)

Riesiger Bildschirm

Viel Platz auch in der -zweiten- Reihe

2 K

Nette Stimmung am Platz 2

Nette Stimmung am Platz

Werbung selbst für die Nacht (Tee)

Gute Privatsphäre

Speisen/Getränke


Brotzopf mit sehr feinem Olivenöl

Vorspeise

Vor der Landung

Nachspeise

Hauptgang Nr. 2

Vegetarisches Geschnetzeltes

Heilbutt

Speisen

Getränke 3

Getränke 2

Getränke
 

Extras


Internet-Voucher

Saft und abgeplatzte Lacke ;-)

Hier oben ist der Ruheraum für die Piloten untergebracht. Das sah ich noch nie in dieser Bauart

Ansprechende Fluginfo 2

Ansprechende Fluginfo
 

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