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Airline Bewertung Qatar Airways First Class Flug

     
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Gesamtbewertung


9.52
 
Am Boden  8.75
Check In 8.00
Lounge 9.00
Boarding 7.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 10.00
 
In der Luft  9.80
Sitzkomfort 10.00
Unterhaltung 9.00
Sauberkeit 10.00
Service 10.00
Speisen 10.00
Getränke 9.00
Toiletten 10.00
Extras 10.00
 
Sonstiges  10.00
Preis/Leistung 10.00
Sicherheitsempfinden 10.00



Bangkok nach Doha - am Boden naja – in der Luft toller Kaviar-Flug ;-)!  -  First Class

Qatar Airways First Class Flugbewertung von maustravel wurde 3141 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Qatar Airways Bangkok Doha 04.2017 First Class QR 833 A 380 1 A


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 8 Selbst gut 4 Stunden vor Abflug war der Check-In schon geöffnet und voll im Gange. Ulkigerweise staute es sich am einzigen First Schalter. Der Herr vor mit drehte bald zu einem C Counter ab, und auch ich wurde kurz darauf dort hingewunken und schnell und freundlich abgefertigt. Ich erhielt drei Bordkarten (2xQR, 1XTG) und eine Priority Lane Berechtigung. Auf Nachfrage hieß es, Lounge wäre die TG F-Lounge – aber die große wäre wohl etwas zu weit vom Abfluggate entfernt. Als ich ging, verarztete man immer noch die den F-Schalter blockierenden Gäste mit immens viel Gepäck – gab es wirklich keine Möglichkeit, diese nm einem andern Schalter zu bedienen? Ach übrigens: die roten Teppiche waren immer noch nicht „erste Wahl“ ;-). 
Lounge 9 Da ich noch viel Zeit hatte, dachte ich, ich probiere es einfach einmal bei der mir nicht ausdrücklich verwehrten „richtigen“TG First Lounge (schließlich hatte ich ja extra auch eine TG-Bordkarte für diesen Glug erhalten). Leider widerfuhr mir das gleiche wie meinem lieben Freund wolfsgrabener auf dem gleichen Flug: unbarmherzige Zurückweisung. Nun, die Enttäuschung hielt sich in Grenzen, ich machte mein Nachmittagswalking und tappelte zu der Royal Silk Lounge im Bereich E. Dort wurde ich freundlich begrüßt und gleich in den kleinen F Bereich expediert. Diesen fand ich mit Blick nach draußen eigentlich recht ruhig und gemütlich und genoss erst einmal den mir angebotenen Champagner (die Marke wurde mir nicht vorgeführt), der höflich aber angemessen eingeschenkt wurde. Aus der kleinen Karte wählte ich die Tom Yun Goong Suppe und empfand es durchaus nicht als Fehler, dass diese aus der Mikrowelle kam – so konnte ich sie gleich zum nochmaligen Aufwärmen zurückgeben. Sie war zwar hot (=scharf) aber nicht hot (= heiß). Dies konnte aber dank moderner Aufwärmtechnik problemlos korrigiert werden und tat dem recht guten Geschmack keinen Abbruch. Mein beabsichtigter Wechsel in die Cathay Lounge war dann ein Schlag ins Wasser; diese hatte um 19.00h bereits geschlossen, da wohl - zumindest an diesem Montag – kein CX Abflug mehr erfolgte. Also kehrte ich reumütig zu TG zurück und wurde dort nochmals problemlos und freundlich aufgenommen. Hätte ich nun überhaupt keine Ahnung gehabt, wäre ich mit dem etwas eingeschränkten Angebot an Speisen (die Massage lasse ich mal ganz außen vor) wohl sehr zufrieden gewesen. So habe ich gut und ruhig gesessen, wurde sehr freundlich bedient – und ziehe wohlwollend nur einen Punkt ab.
Boarding 7 Eine kleine Schwachstelle im Priority Konzept von QR. Sowohl bei der ersten Bordkarten- und Passkontrolle, als auch bei der zweiten gab es nur „unisex“ (=alle gleich). Hinter dem Warteraum (also an dessen Ausgang) waren zwar zwei Ausgänge (F – C – und Priority bis hinunter zum Bronzestatus und auf der anderen Seite Y) – dies brachte aber wenig, da man sich hinterher wieder im gleichen Gang traf (und Y sogar den kürzeren Weg hatte). Bei der Gabelung „unten – oben“ war die Beschilderung falsch (und die dort stehende Dame etwas unaufmerksam). So lief ich erst einmal in die mit F/C bezeichnete Richtung und wäre (gemeinsam mit ein paar Kollegen) doch glatt unten im A 380 gelandet, wenn wir nicht doch noch zurückgepfiffen worden wären. Auch oben mussten wir noch ein wenig vor der Tür warten – an Bord angelangt begann dann aber sofort das F-Erlebnis mit allem was dazugehört: Champagner mit Refill vor dem Losrollen (wenn auch nur rose), persönlicher Vorstellung von zuständiger Flugbegleiterin und zwei verantwortlichen Managerinnen, Verteilung von Speisekarten, Bordanzug und AK-Köfferchen, Aufnahme der Speisewünsche . . . Also für das Bodenerlebnis würde ich eine 3 geben, an Bord ein 11 = 7 Punkte.
Gepäck 10 Der Koffer hatte in Doha viel Zeit zum Umsteigen und hat dies erfolgreich gemeistert. Mein Handkoffer wanderte dieses Mal ganz alleine in das Abstellkämmerchen (und war nach dem Start deshalb auch leichter von dort wieder zurückzuholen), und mein Täschchen wurde nicht als so sicherheitsrelevant eingestuft, als dass es nicht am Platz hätte bleiben dürfen.
Pünktlichkeit 10

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 10 Die 8 F Sessel waren zwar 1-2-1, aber gerade aufgestellt und mit sehr viel Platz rundum versehen. Wir waren wie auf dem vorherigen Flug sehr zufrieden. 
Unterhaltung 9 Volles Programm auf großen Bildschirmen – eigentlich alles Bestens – nur die Energieversorgung funktionierte nicht Hier war nun ausnahmsweise nicht ich zu blöd, sondern auch die Service Managerin war weder an meinem, noch am Nebensitz erfolgreich. Aber mit dem „Problem“ konnte ich leben. Ach ja – auch auf diesem Flug bekam ich einen Code für unbegrenzten Internetzugang. Ich habe es ausprobiert - Fazit: ob dieses Internet oder gar kein Internet – der Unterschied ist marginal.
Sauberkeit 10
Service 10 Sämtliche MitarbeiteInnen an Bord waren ausgesprochen nette Gastgeber und (zumindest oben vorne) sehr um das Wohl der ihnen Anvertrauten bemüht. Dass ich dann noch mit Kaviar verwöhnt wurde, lässt nun wirklich keinen Abzug zu – so fliegen Bär Basil und ich gerne!!!
Speisen 10 Meine Wahl bestand aus einer Karotten-Ingwer-Suppe, dem traditionellen Kaviar, Rind mit Senfkruste und einem Chili-Küchlein. Das Positive zur Suppe: sie war heiß und schmeckte ein wenig nach Karotte. Das Steak war genießbar und gerade noch am Rande des „Überbratenen“. Eine Senfkruste habe ich leider in keiner Form entdeckt (obwohl man mir zusicherte, alles nach Vorgabe zubereitet zu haben). Das Küchlein war ok, ohne dass ich entdecken konnte, warum es den Zusatz „Chili“ führte. Extra abgefragt wurde der „Öl zum Brot-Wunsch““ (gesonderter Einhänger in der Speisekarte mit diversen Sorten) – das Öl hätte wirklich ein anders Backwerk verdient gehabt. Diese thailändische Teigware war nun wirklich für sehr alte Menschen ohne Zähne geeignet (und ließ sich auch nicht durch nochmaliges Aufbacken wesentlich optimieren). So: und jetzt kommt der Knaller – endlich einmal ein zufriedener maustravel! Ich fragte bescheiden nach, ob ich vielleicht meinen Nachtisch gegen einen zweiten Kaviar eintauschen könnte – und ich bekam ein zweites Gläschen Kaviar. Und weil mir dieser so gut gemundet hatte (und ich eigentlich überhaupt sehr nett bin ;-) ) sogar noch ein drittes Gläslein. Bleibt mir nun etwas anders übrig, als für dieses sonst eher mittelmäßige Mahl eine 10 zu geben? Ich bin bestechlich – also nein ;-).
Getränke 9 Ich denke, an dieser Stelle wird mich jeder bedauern, wenn ich mitteile, dass der First Class Champagner von Krug schlichtweg nicht an Bord war und ich mich stattdessen mit dem schnöden Billecart-Salmon aus der Business begnügen musste ;-). Immerhin war dieser gut gekühlt ausreichend vorhanden, und der Flug war ja nicht so lang. Also hält sich auch der Punktabzug bei ansonsten vollem Angebot in Grenzen.
Toiletten 10 Die beiden F Toiletten ganz vorne waren riesig, wenn auch ohne Dusche, ein Manko, dass der Wasserhahn – im übrigen eine ausgesprochen interessante Konstruktion – tolles Design ist halt manchmal etwas unpraktisch ;-) - mit leichten Spritzattacken beim Öffnen wettzumachen versuchte. Zur Hautbefeuchtung gab es 2x Lotion und den schon aus der C bekannten Yin-„Mist“. Trotzdem ein sehr angenehmes Örtchen, welches ich auch nur mit einem Mitreisenden teilen musste.
Extras 10 Als AK gab es wieder ein kleines Köfferchen, bei dem Bär Basil den fehlenden Griff, ich eher den etwas sparsamen Inhalt bemängelte. Dazu wurde ein Bordanzug mit Pantoffeln verteilt. Nicht zu vergessen natürlich die als Lounge bezeichnete Bar im hinteren Teil der Kabine. Aber bei der „Kaviar-Sause“ gibt es hier natürlich in jedem Falle und ganz klar volle Punkte.


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 10 Immer noch das tolle und mehr als preiswürdige Sonderangebot ab Cairo. 
Sicherheits-
empfinden
10


Flugbewertung Bilder

Lounge


Royal Orchid Lounge im Bereich E







Kabine/Sitz





Speisen/Getränke


mit großem Wodka

Nachspeise Chili Kuchen

rosa Champagner vor dem Start

\"normaler\" Champagner nach dem Start

Gruß aus der Küche

Karotten-Ingwer-Suppe

zweites Gläschen Kaviar nach dem Hauptgang

Hauptspeise - Rind ohne Senfkruste

Kaviar mit Beilagen

wer mitzählt: aller guten Dinge waren drei

Toilette


 

Extras




 

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R.I.P. Der König der Genussflieger MAUSTRAVEL hat Ende Dezember 2020 viel zu früh seine letzte Reise angetreten - First Class

 

 

 

 

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