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Airline Bewertung British Airways First Class Flug

     
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Gesamtbewertung


8.95
 
Am Boden  8.55
Check In 9.00
Lounge 8.00
Boarding 6.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 10.00
 
In der Luft  8.29
Sitzkomfort 8.00
Unterhaltung 8.00
Sauberkeit 10.00
Service 10.00
Speisen 7.00
Getränke 9.00
Toiletten 2.00
Extras 10.00
 
Sonstiges  10.00
Preis/Leistung 10.00
Sicherheitsempfinden 10.00



London nach Los Angeles - leider doch nicht mehr als eine gute Business  -  First Class

British Airways First Class Flugbewertung von maustravel wurde 585 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
British Airways London Los Angeles 08.2018 First Class SA 269 A 380 2 A


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 9 Mit vorhandener Bordkarte durcheilte ich die Sicherheitskontrolle und strebte die „Millionaires Door“ auf der gleichen Ebene an. BA soll hier angeblich 1 Millionen Pfund an den Flughafen dafür zahlen, dass die betuchte Kundschaft für den Concorde Room auf dem Weg Dorthin nicht durch das sonst übliche Einkaufsparadies laufen muss, und der Flughafen dadurch Umsatz verliert. 
Lounge 8 An dem sehr unauffälligen und in keiner Form beschilderten Einlass zum „BA-Paradies“ wurde mir auch bereitwillig aufgetan, und ich durfte die hehren Gemächer betreten. Der erste Eindruck war etwas zwiespältig: alles sah recht nobel aus – war technisch aber sicherlich nicht auf dem neuesten Stand. Stromanschlüsse habe ich zum Beispiel in der Nähe der edlen Sitzmöglichkeiten vergeblich gesucht. – vielleicht lag es auch an mir. Da ich bis zum Weiterflug (ich hatte bedacht den einzigen A 380 Flug nach LAX gewählt) eine Menge Zeit hatte, fragte ich nach einer Ruhemöglichkeit. Die wenigen Cabanas waren alle belegt, so riet man mir, nach einer freien Liege auf der Terrasse Ausschau zu halten. Diese fand ich auch (sie passte ob ihres Relax-Stils eigentlich überhaupt nicht zur sonstigen noblen Einrichtung) und habe dort bei nicht unerheblicher Lärmkulisse von draußen erst einmal ein paar Stunden Schlaf nachgeholt. Durchaus edle Getränke wurden am Platz serviert (oder man konnte sie sich an der Bar holen), und ein Mahl a la carte war in für mich etwas dunklen Separees möglich. Da man über Geschmack (nicht) streiten kann (meiner war es nicht), will ich mich dazu nicht äußern – in jedem Fall war das Servierte sehr hübsch angerichtet. Auch dass mein Laptop (im Gegensatz zum Smartphone) wieder einmal nicht mit dem lokalen WLAN harmonierte, lasse ich einmal außen vor, erwähne noch einmal die großen Toiletten (auch hier waren für die Herren keine gesonderten Urinale vorgesehen) und weine zum Schluss über den doch recht mageren Service zum Erreichen des Flugzeugs. Dieser war nämlich schlichtweg nicht vorhanden. Nicht nur, dass auch hier das Gate viel zu spät bekannt gemacht wurde – nein, anschließend wurde der edle F-Gast (wohl meistens Fernstrecke und damit ab T5C fliegend) brutal dem rauen Alltag überlassen und der Gemeinheit zugeführt – sprich: er durfte sich wie alle anderen per Zug zum Gate begeben, und dort den weiteren Ablauf abwarten. Das ist natürlich ebenso möglich wie zumutbar – aber die Mitbewerber (LH/LX) können dies mit einem zeitlich angepassten Limousinenservice quasi aus der Lounge zum Flugzeug doch wesentlich besser und exklusiver.
Boarding 6 So war ich gemäß Plan zwar pünktlich, den tatsächlichen Gegebenheiten aber doch viel zu früh am Gate, welches die Crew erst wenig nach mir erreichte, und dann dauert es gemeinhin immer noch etwas, bis der Passagier das Flugzeug tatsächlich besteigen darf. So war es auch hier. Über die Priority Line wurden erst einmal die üblichen Bedürftigen vorabgefertigt (wogegen ich überhaupt nichts habe), und dann dauerte es noch eine Weile, bis auch die Gruppe 1 ihren Weg zum Flugzeug antreten durfte.. Besonders edel behandelt wurde man hierbei als F-Passagier wirklich nicht. Am Flieger angekommen gab es dann eine weitere Wartezeit, da man noch nicht ganz fertig war – immerhin sehr höflich kommuniziert. Erfreulich auch, dass die Tür 1L unten ausschließlich den F-Kunden vorbehalten war, und somit in diesem Abteil jeglicher Durchreisetourismus entfiel. An Bord endlich angekommen, war dann die F-Welt wieder in Ordnung: sehr nette Begrüßung, Champagner nach Wahl mit Refill – alles bestens.
Gepäck 10 Als ich nach sehr flotter Einreise am Gepäckband in LAX eintraf, war auch mein Koffer schon da.
Pünktlichkeit 10 Der Abflug verzögerte sich ein wenig – die Ankunft war pünktlich.

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 8 Die immerhin 16 F-Sitze im A 380 befanden sich vorne in der unteren Etage und waren (platzsparend) leicht schräg aufgestellt. Der „Kasten“ hatte bis auf die nicht verschließbare Öffnung zum Gang recht hohe Seitenwände; eine kleine Garderobe (warum man den einzigen Bügel keinen Steg zum Aufhängen einer Hose spendiert hat, bleibt mir ein Rätsel) und ein großes Staufach, in dem sich der Stromanschluss und die Fernbedienung befanden. Der Sitz als solcher war ausreichend bequem und ließ sich über ein Drehrad stufenlos sehr einfach verstellen. Aus einem recht großen Kasten an der Seite kam der stabile aufklappbare Tisch – was sich sonst in diesem Block verbarg, weiß ich nicht – immerhin bot er eine große Ablagefläche. Insgesamt habe ich in diesem Ensemble ganz wohl gefühlt – ein durchaus bemerkbarer Unterschied zur Business im gleichen Flugzeug. Sollte ich mir jetzt die Bemerkung verkneifen, dass es diverse exklusivere \\\'Firsts\\\' gibt? Zu spät. 
Unterhaltung 8 Der ausklappbare Bildschirm war eher mittelgroß, reichte aber aus, um den nicht besonders kreativen Fluginformationen zu folgen. Ansonsten bot mein Mitreisender Basil jede Menge Unterhaltung mit seinem Ausflug ins Cockpit und einem Rundgang durch den A 380 ;-).
Sauberkeit 10
Service 10 Wieder einmal eroberte Bär Basil die Herzen der charmanten GastgeberInnen im Sturme – und davon profitierte ich natürlich auch mit einer sehr persönlichen und liebenswürdigen Betreuung.
Speisen 7 Etwas erstaunlich (und für eine erste Klasse eigentlich ungewohnt) war, dass man sich nicht nur lediglich eine Hauptspeise, sondern auch nur eine Vor- und eine Nachspeise auswählen durfte, die dann jeweils „zu Fuß“ gebracht wurden. Da bevorzuge ich doch das Servicekonzept „(unbeschränkte) Auswahl vom Wagen“ – aber entweder sind hierfür die Gänge zu schmal, oder das Essen muss auch noch für die Crew reichen, und deshalb darf durch die Passagiere nicht zu viel weggefuttert werden ;-). So konnte ich nicht meine geliebte Vorspeisenverkostung zelebrieren, sondern musste mich mit einer Spargelsuppe (auf die Frage, wie es geschmeckt hätte, wäre ein höfliches „interessant“ meine Antwort gewesen), einem recht gut gebratenen Steak (mit sehr wenig Sauce) und einem gewöhnungsbedürftigen britischen Pudding begnügen. Vor der Landung gab es noch ein kleines Abendessen, welches ebenfalls keine Jubelschreie bei mir auslöste.
Getränke 9 Neben dem üblichen Champagner gab es auch einen britischen Sekt, dessen Trauben ich doch ein paar mehr Sonnenstrahlen gewünscht hätte. Weiter probierte ich einen grünen Veltliner aus Österreich und den Dessertwein aus Australien, der nun wirklich wie ein Portwein schmeckte. Letztlich kehrte ich reumütig zum Laurent-Perrier Grand Siecle zurück, der ausreichend und gut gekühlt vorhanden war, und verweise im übrigen auf die Getränkekarte.
Toiletten 2 Die Toiletten waren ein ausgesprochener Schwachpunkt dieses Fluges. Größe und Ausstattung waren absolut „ecolike“ (außer Seife und Lotion gab es wirklich nichts), und zur Krönung kam auch schon bald nach dem Start kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn (im ganzen Flugzeug). Zum Waschen der Hände wurde eine große Flasche Wasser bereitgestellt. Immerhin wurde vom Kapitän bei der Entschuldigung vor der Landung noch schlüssig erklärt, dass die für den Wassertransport zuständigen Pumpen am Boden noch funktioniert hätten, und man, als man in der Luft den Fehler bemerkt hätte, deshalb nicht umkehren wollte. Eine mehr als nachvollziehbare Entscheidung: man hätte nicht nur 60 Tonnen Fuel sinnlos dumpen müssen, sondern der Flug wäre auch unabsehbar verspätet worden.
Extras 10 Es gab einen Bordanzug (ohne Hosentaschen – wo steckt der gebildete Brite da eigentlich sein Taschentuch hin?) und ein AK, dessen Inhalt mir verborgen blieb, weil dessen Reißverschluss mit einem Plastikteil gesichert war, das man bestenfalls hätte aufbeißen können (eine Schere darf man ja nicht mit an Bord nehmen). Auch eine Aufbettung war vorgesehen – ich habe wegen Tagfluges darauf verzichtet. Die unsagbar mickrigen feuchten Tüchlein erwähne ich natürlich auch nur der Chronistenpflicht halber – egal: volle Punkte wegen der netten Gastgeber!


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 10 Es gab ein recht günstiges Angebot mit „richtigen“ F-Flügen (jeweils über den Atlantik) von Göteborg nach Hawaii. Das von mir ausgesuchte Routing GOT-LHR-LAX-HNL-ITO-HNL-DFW-LHR-GOT konnte ich allerdings nirgends selbst buchen, so dass ich die freundliche professionelle Hilfe von Cube Travel in Berlin in Anspruch genommen habe. Dort konnte man mir sofort helfen, und das Ticket wurde dadurch auch nicht teurer. Besten Dank dorthin an dieser Stelle! Trotzdem ich von dem F-Produkt nicht überzeugt war, stimmte das Preis-/Leistungsverhältnis. 
Sicherheits-
empfinden
10


Flugbewertung Bilder

Lounge















Kabine/Sitz





Speisen/Getränke













Extras








 

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