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Airline Bewertung Austrian Airlines Economy Class Flug

     
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Gesamtbewertung


7.86
 
Am Boden  8.15
Check In 10.00
Lounge 8.00
Boarding 3.00
Gepäck 10.00
Pünktlichkeit 8.00
 
In der Luft  7.93
Sitzkomfort 9.00
Unterhaltung 6.00
Sauberkeit 10.00
Service 9.00
Speisen 9.00
Getränke 4.00
Toiletten -
Extras 5.00
 
Sonstiges  7.50
Preis/Leistung 5.00
Sicherheitsempfinden 10.00



Wien nach Paris, Lounge in Wien sehr in Ordnung, Boarding-Chaos und fast Full House  -  Economy Class

Austrian Airlines Economy Class Flugbewertung von wolfsgrabener wurde 361 mal gelesen

Airline von nach Datum Klasse Flugnr. Flugzeugtyp Sitzplatz
Austrian Airlines Vienna Paris 06.2021 Economy Class OS417 A320 5D


Bewertung: Am Boden

Note
Check-In 10 VORWEG: Wolfsgrabener fliegt (gemeinam mit Bär Basil) den Rest des Jahres wieder eine ganze Menge, in der laufenden Woche waren es 8 Flüge von denen dieser der erste ist. Ich will (wie ich es von Maustravel gelernt habe) nicht mehrere Flüge gleichzeitig einstellen, somit wird es alle etwa 2-3 Tage eine Bewertung geben. Austrian bietet, wie auch Swiss und Lufthansa, einen Document-Check vor Abflug an. Ich habe brav meinen Impfnachweis sowie die für Frankreich erforderlich eidesstattliche Erklärung zeitgerecht hoch geladen. Retour kam als Antwort, dass die Einreiseanmeldung fehlen würde. Man braucht aber keine Einreiseanmeldung für Frankreich. Am freundlichen und menschenleeren Senator-Checkin wurde auf diese beiden Dokumente nur ein kurzer Blick geworfen und alles war in Ordnung. Keine Kontrolle meines Rucksacks und auf meine Nachfrage wegen dem freien Nebensitz (ich wusste bereits dass es sehr eng würde) hat die nette Dame noch einen Vermerk für die Kollegen am Gate hinterlassen (dass das nicht klappen würde wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht). Die Sicherheitskontrolle war rasch, freundlich und ohne Wartezeit. Mein Rucksack voll mit Elektronik wurde anstandslos durch gelassen ohne lästige Aktionen (wie unlängst in Frankfurt) 
Lounge 8 Nach wie vor ist nur die Business Lounge im Schengen-Bereich geöffnet. Mit dem Angebot des neuen Caterers DON (der auch vor einiger Zeit das ÖBB-Catering übernommen hat) bin ich aber SEHR zufrieden. Die Getränkeauswahl ist besser als früher, es gibt typisch österreichische Süßspeisen, Suppe, Sandwiches und als wirklich leckeres warmes Gericht heute Rinderbraten mit Rotkraut, Spätzle, Gemüse und Kartoffeln. Wirklich sehr lecker und hochwertiger als einfach nur Nudeln mit Sauce wie früher oder anderswo. Die Lounge füllte sich bald aber ich hatte zeitgerecht einen angenehmen Tisch gefunden. Aufgrund massiver Kritik gibt es mittlerweile zusätzliche Steckdosen-Säulen zur Stromversorgung. Der Service mit dem Abräumen der Tische war flott und freundlich. Ich genoss diese (fast) Normalität sehr. Eine 3G-Kontrolle gab es nicht, lediglich die Bitte, ein Kontaktformular auszufüllen. Nach 16h wandelte sich die Situation massiv. Die Lounge wurde voller und voller und es waren keine Plätze mehr frei. An den 3er – Tischen durften ja keine fremden Gäste zusammen sitzen wegen der (sowieso nicht einzuhaltenden) Abstandsregeln. Ein unwürdiges Bild wenn viele Premiumkunden im Stehen ein Glas und einen Teller jonglieren mussten. Ich hörte eine Mitarbeiterin erwähnen, dass sich mit 1. Juli etwas ändern würde. Ich werde am 3. Juli dann berichten.
Boarding 3 Das war nichts! Ich sah, dass die vorgesehene Maschine aus Skopje rund 20 Minuten zu spät landen würde und lies mir daher Zeit in der Lounge. Plötzlich kam eine Änderung des Gates verbunden mit einer Änderung der Maschine und ich startete in der Annahme eines doch pünktlichen Boarding in Richtung des neuen Gates. In der Zwischenzeit musste ich leicht verärgert feststellen, dass mein Nebensitz 5E vergeben worden war obwohl noch etwa 8 Sitzplätze frei waren. Ich sah dass 18B und 18C die einzigen noch nebeneinander freien Sitzplätze waren. Ich sprach am Gate vor und erhielt tatsächlich nach einigen technischen Problemen meine neue Bordkarte mit 18C. Ich habe kein Problem mit dem belegten Nebensitz da es wohl wichtigere Passagiere oder andere Gründe gab die dazu führten, dass mein Nebensitz belegt wurde. Warum aber dann 18B und 18C frei waren verstehe ich nicht. Dann begann das Boarding in Richtung Bus – und nach etwa 5 Passagieren hieß es STOPP und alle zurück, Deboarding und Gate geschlossen. Ratlosigkeit auch beim Personal. Ich besuchte noch mal die Lounge um dann, als wieder BOARDING angeschrieben war wieder am Gate zu erscheinen. Natürlich war man von Boarding weit entfernt. Irgendwann begann das Boarding dann tatsächlich. Die Passagiere warteten dicht getränkt im Treppenhaus zum Bus um dann in Gruppen von 45 Personen Corona-konform zum Flugzeug gefahren zu werden. Nach sehr langer Zeit, bestieg ich wieder einmal ein Flugzeug von hinten. Auf meinem Sitz 18C saß ein Herr, der dann erkennen musste, dass auf seiner Bordkarte 28C vermerkt war. In der so gut wie ausgebuchten Maschine wurde natürlich der Stauraum eng. Eine südländisch wirkende Dame mit viel zu viel Handgepäck diskutierte mit dem Kabinenpersonal. Plötzlich stürmte der Kapitän in die Kabine und wies diese Dame sehr direkt zurecht. Binnen kürzester Zeit war auch das Handgepäck dieser unsympathischen Person dann verstaut.
Gepäck 10 Mein Koffer wurde mit Eco-konformen 21kg anstandslos befördert, mein Rucksack der eventuell etwas zu schwer war musste keine Kontrolle über sich ergehen lassen, in Paris kam der Koffer relativ rasch und unbeschädigt an.
Pünktlichkeit 8 Tatsächlich ging es rund 45 Minuten zu spät los. Aus dem Flugzeug ausgestiegen bin ich dann etwa 25 Minuten nach der Planankunft. Die angezeigte Verspätung betrug 15 Minuten, aufgrund der Wartezeit auf den Koffer habe ich durch den Sitzplatz hinten in der Maschine aber nichts versäumt.

Bewertung: In der Luft

Note
Sitzkomfort 9 Das war eine Zitterpartie. Letztlich waren nur mehr 8 Plätze in Economy frei und ich hoffte sehr, meinen freien Nebensitz zu behalten. In Europa Business ist der garantiert freie Nebensitz mittlerweile mit Senator-Karte der EINZIGE Pluspunkt gegenüber Business. Priority Checkin und Boarding gibt es sowieso, ein zweites Gepäckstück auch, ebenso Loungezugang. Und für rund € 20.- bis € 30.- kann ich mir mit der Austrian Melangerie hochwertigeres Essen und bessere Getränke kaufen als ich in der Business bekäme (siehe dort) 
Unterhaltung 6 Magazine und Zeitungen großzügig zum Download verfügbar.
Sauberkeit 10 Völlig einwandfrei.
Service 9 Sehr nett und freundlich und immer zu einem kleinen Schwerz aufgelegt. Ich erhielt sogar einen zweiten Becher des Gratis-Wassers. Laut Speisekarte ist nur einer pro Passagier vorgesehen.
Speisen 9 Mit dem relativ neuen Angebot der kostenpflichtigen Speisen in Economy konnte ich mich durchaus anfreunden. Ich entschied mich diesmal für einen Chicken Ceasars Salad. Nur durch Zufall habe ich bei einem der letzten Flüge erfahren, dass man mit der Senator Karte nicht nur Meilen gutgeschrieben bekommt (die mit EUR = Umsatz natürlich bescheiden sind) sondern auch 10% Rabatt auf das kostenpflichtige Angebot. Dies ist meiner Meinung nach nirgendwo kommuniziert – keine Ahnung, ob dies für alle Miles & More – Mitglieder gilt oder an einen gewissen Status Level gebunden ist. Die sehr nette Kabinenchefin konnte erst nach einigen Versuchen herausfinden, dass man erst die Kreditkarte und dann die Statuskarte durch den Leser ziehen muss. Der Salat war frisch und knackig und mir eindeutig lieber als die vermutlich vor dem Vorhang dargebotenen Nudeln mit Tomatensauce.
Getränke 4 Hier muss ich leider wieder einmal mehr kritische Worte äußern. Das neue kostenpflichtige Economy – Konzept der Austrian Melangerie wird ja blumig verkauft, der Kunde hätte sich ein hochwertiges Angebot anstatt kostenloser billiger Snacks gewünscht. So weit so gut. ABER es wird verschwiegen, dass die kostenlosen Getränke inklusive Wein und Bier einfach gestrichen wurden. Immerhin gibt es noch einen Becher Wasser gratis. Ich erhielt auf höfliche Nachfrage sogar einen zweiten Becher. Der von mir um rabattierte EUR 7,20 erworbene weiße Premium-Wein war durchaus in Ordnung.
Toiletten -
Extras 5 Nichts aber in Economy auch nicht erwartet - doch, es gibt jetzt einen netten Schokotaler zum Abschied


Bewertung: Sonstiges

  Note
Preis/Leistung 5 Erstmals hatte ich ein Early Bird Economy Prämienticket um 20000 Meilen mit vertretbaren Gebühren gebucht. Dies war wesentlich günstiger als ein vergleichbares Ticket im Classic Tarif mit Gepäck. Mir war die Umbuchbarkeit wichtig da ich vor Allem auf dem Retourflug mit einem anderen Ticket relativ knapp in Paris ankommen würde. Ein Business Class Prämienticket um 50000 Meilen zahlt sich sowieso nicht aus wenn man pro Strecke nur einen Flug hat – am Hinweg hätte ich noch über FRA/MUC/ZRH fliegen können, retour wollte ich dann aber unbedingt noch spät Abend direkt von Paris nach Wien gelangen. Wer dann das Routing meiner Rückreise verfolgt, wird merken, dass spät abends bei mir weder Hunger noch Durst groß sein werden. Und ein Meilenschnäppchen in Business Class um 25000 Meilen gab es nicht. Mir wurde ein Upgrade in die Business Class one way um EUR 140.- angeboten aber das wäre völlig sinnlos gewesen – das wäre es mir auch nicht wert gewesen wenn der Nebensitz nicht dank meiner Aufmerksamkeit frei geblieben wäre. 
Sicherheits-
empfinden
10 Ich fühlte mich in der 19 Jahre alten OE-LBW zu jeder Zeit sicher. Diese Maschine mit dem Taufnahmen Innviertel verbrachte die ersten 10 Jahre ihres Lebens bei Finnair und fliegt seit 2012 für Austrian Airlines.


Flugbewertung Bilder

Lounge


Sehr leckeres, frisches und schmackhaftes warmes Essen

Die Auswahl an Österreichischen Biersorten hat sich mit dem neuen Catering eindeutig verbessert














Es macht Freude wieder durch dieses Tor schreiten zu dürfen, irgendwann darf ich dann hoffentlich wieder links abbiegen

Basil freut sich über Campari Orange
 

Kabine/Sitz


Kabine beim Boarding
 

Speisen/Getränke


hervorragender Wein aus Wien

Chicken Ceasar's Salad

Ausdeckung zum kostenpflichtigen aber schmackhaften Dinner
 

Extras


nettes neues Abschiedsgeschenk dieser Schokotaler

Hinten eingestiegen bin ich schon sehr lange nicht mehr

Eingang zum menschenleeren exklusiven Checkin

Bus Boarding mit Wartezeit im stickigen heißen Treppenhaus ist nicht angenehm

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R.I.P. Der König der Genussflieger MAUSTRAVEL hat Ende Dezember 2020 viel zu früh seine letzte Reise angetreten - First Class

 

 

 

 

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